Reflexion: IPv6-Präfixe für weltweit tätige Unternehmen
19. April 2012 von Markus Schaub
Im Netzwerk-Insider Artikel „IPv6 Adresse: die Qual der Wahl“ vom April 2012 werden die verschiedenen Arten globaler IPv6 Adresspräfixe vorgestellt und hinsichtlich ihrer Einsatzszenarien bewertet. Ein Aspekt ist dabei nur am Rande angesprochen worden, der jedoch immer wieder zu Nachfragen und Debatten führt: der Einsatz von IPv6 in mehreren geographischen Regionen.
In diesem Artikel fasse ich meine Gedankengänge und bisherigen Rechercheergebnisse zusammen. Am Ende stelle ich die Frage, ob überhaupt ein einziges, weltweites Präfix pro Unternehmen sinnvoll ist.
Der Leser ist herzlich eingeladen, seine eigene Ideen oder auch Kritiken zu schreiben. Über eine lebhafte Diskussion würde ich mich freuen.
IPv6 in der Analyse: Das Magazin ist da!
16. April 2012 von ComConsult Akademie

IPv6 kommt – IPv6 ist oft sogar schon da. Betriebsysteme wie Windows oder OSX haben von Hause aus einen aktiven IPv6 Stack. Microsoft schließt den Support sogar aus, wenn IPv6 deaktiviert wird. Abwarten und Aussitzen ist keine Lösung. Betreiber, Planer und Verantwortliche müssen sich somit mit dieser Technik auseinandersetzen.
BYOD: Integration von Unternehmensanwendungen mit Fragezeichen
8. April 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Im Rahmen der Vorbereitung für das ComConsult Netzwerk-Redesign-Forum 2012 und das danach statt findende Sicherheits-Forum ist es zu Diskussionen im Team von ComConsult Research gekommen, an denen wir Sie teilhaben lassen wollen.
Die Grundfrage bei “Bring Your Own Device” ist wie der private Nutzungsbereich vom geschäftlichen getrennt werden kann und ob man das überhaupt will. Die Sicherheitsexperten von ComConsult Research und auch viele uns bekannte IT-Experten aus den Unternehmen streben eine völlige Trennung der beiden Welten an. Ein typisches Beispiel ist der Einsatz von Virtualisierung oder Remote-Desktop-Anwendungen, bei denen der Unternehmensbereich komplett abgeschottet wird. Im Ergebnis erhält man ein iPad, auf dem alle Unternehmensanwendungen und Daten sich in eigenen “Apps” befinden und kein Austausch von Daten und Funktionen mit anderen Apps stattfindet.
Auf den ersten Blick hört sich das logisch und überzeugend an, wie anders soll die Sicherheit auch gewährleistet werden? Aber: Ist ein iPad oder ein Android-Tablet wirklich das passende Gerät für diesen Ansatz? Warum gibt es diese Geräte denn und warum sind sie so erfolgreich? Weiterlesen »
Netzwerk-Redesign in der Analyse: Das Magazin ist da!
14. März 2012 von ComConsult Akademie

Netzwerk-Infrastrukturen sind weiter in Bewegung. Veränderte Anforderungen und neue IT-Strukturen haben Auswirkungen auf den Leistungsbedarf, das Design und die eingesetzten Verfahren.
In dieser Magazin-Ausgabe des Netzwerk Insiders analysieren wir vier hochaktuelle Themenbereiche und zeigen, wie sich Anforderungen verändern und welche Auswirkungen das auf die Netzwerk-Infrastrukturen der nächsten Jahre hat.
Alte Browser – Sondermüll des Internets
9. März 2012 von Ulrike Häßler
Alte Fußballer geben noch ein Super-Poster für Unterwäsche ab, altem Essig aus Modena steht eine Karriere als Balsamico bevor. Alte Browser hingegen sind ein Desaster für das ganze Internet. Der Clou der alten Browser: Es sind ausgerechnet ihre Fehler und Sicherheitslücken, die sie am Leben erhalten.
Die “Post-PC-Revolution”: Wie sieht die aus?
8. März 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Das Ende des PCs
24. Februar 2012 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Die aktuell vorliegenden Zahlen für das 4. Quartal 2011 zeigen, dass Dell und HP einen wesentlichen Rückgang im PC-Geschäft hinnehmen mussten. Das sind aber nur zwei Perlen einer viel längeren Kette, auch Acer und andere Hersteller für das untere Preissegment haben schwer zu kämpfen. Wenn so unterschiedliche Hersteller unabhängig von Kapitalausstattung, strategischer Ausrichtung und Innvovationskraft alle ein vergleichbares Problem haben, ist der Grund offensichtlich im Produkt selbst zu sehen: der konventionelle PC hat das Ende seines Technologiezyklus erreicht.
Android 4: Wo ist es?
21. Februar 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Im Oktober 2011 stellte Google endlich die lange ersehnte Version 4 von Android 4 vor. Endlich sollte das Nebeneinander von Smartphones mit 2.x und Tablets mit 3.x ein Ende haben. Doch bis heute ist kein Tablet mit 4.x in Sicht und nur 2 Smartphones unterstützen das neue Release. Ist Android nur eine Spielwiese für Freaks oder wie zuverlässig ist die technische Basis, um einen Einsatz auf Unternehmensebene wirklich zu rechtfertigen?
Service-Spezifizierung – 12 Service-Attribute
14. Februar 2012 von Paul G. Huppertz
Im Rahmen der Service-Identifizierung wird an Hand der konstitutiven Service-Identifikatoren der unabdingbare und primäre Nutzeffekt beschrieben, der auf jeden Fall bewerkstelligt und explizit dem abrufenden Service-Konsumenten erbracht werden muss. Die Beispiele von allgemein gängigen Service-Typen und ihren Service-Identifikatoren in Bild 1 veranschaulichen das.
Die Beschreibung dieses identifizierenden primären Nutzeffekts ist gleichzeitig der erste Eintrag für das Attribut 1 ‚Service-Konsumentennutzen‘ in der eindeutigen Service-Spezifikation auf der Basis der 12 Standard-Service-Attribute, die in der nächsten Phase ausgearbeitet und abgestimmt wird. Auf diese Weise werden die logische Verbindung zwischen Service-Identifizierung und Service-Spezifizierung strukturell etabliert sowie die durchgängige Berücksichtigung aller Anforderungen der Service-Konsumenten gewährleistet.
Bring Your Own Device
31. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan

Die Nutzung mobiler Endgeräte nimmt explosionsartig zu. Stärkere Prozessoren, mehr Speicher und eine gute Grafik gestatten die Nutzung auch komplexer Applikationen auf einem mobilen Endgerät, sei es ein Smartphone oder ein Tablet. Spätestens die letzten Verkaufszahlen von Apple zeigen, dass wir in sehr kurzer Zeit mit einer weiteren und schnellen Zunahme dieser Geräte in den Unternehmen rechnen müssen. Der weltweit diskutierte Mega-Trend ist dabei die Nutzung privater Geräte für Unternehmens-Anwendungen: Bring-Your-Own-Device BYOD. Was auf den ersten Blick wie eine geniale Möglichkeit wirkt, Interessen von Mitarbeitern und Unternehmen in einer typischen Win-Win-Situation gleichermaßen zu befriedigen, generiert bei näherer Betrachtung erhebliche betriebliche und auch wirtschaftliche Probleme.
VLANs: Zwischen Notwendigkeit und Alptraum
23. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan

Auch die größten Puristen kommen an der Nutzung von VLANs zur Konfiguration Lokaler Netzwerke nicht vorbei. Aber VLANs bieten einen erheblichen Gestaltungspielraum und wer diesen nutzt, der wird schnell über das unvermeidbar Notwendige hinaus viele weitere VLANs anlegen. Sie können die Basis für Verkehrssteuerung sein, sie können als Sicherheits-Instrument eingesetzt werden oder als Basis für vereinfachtes Monitoring. So können auch mittelgroße Unternehmen schnell mit Tausenden und manchmal mit Zehntausenden von VLANs enden. Alleine diese Zahl macht auch klar, dass die Nutzung von VLANs auch zu betriebstechnischen Problemen führen kann. Kaum jemand wird in der Lage sein, ab einer bestimmten Anzahl von VLANs den Überblick zu behalten.
Wie wichtig ist Power over Ethernet in Zukunft?
20. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Im Rahmen der Vorbereitung des ComConsult Netzwerk Redesign Forums haben wir die Frage diskutiert, ob wir einen Vortrag zum Thema Power over Ethernet (plus) in das Programm aufnehmen sollen. Eine der Kernfragen war, auf welchen Verbrauch ein neu zu kaufender Switch ausgelegt werden soll. Viele Switches unterstützen inzwischen den IEEE 802.3at-Standard auch mit der maximalen Power von 25,5W. Dabei kann diese Leistung aber in der Regel nicht an allen Ports abgefordert werden. Die Frage war also, wie stark der Switch in Zukunft sein muss, reichen 7,5W im Mittel über alle Ports oder welcher Wert sollte angenommen werden.
Unsere Diskussion konzentrierte sich schnell auf die Frage, welche zusätzlichen Geräte in Zukunft über Ethernet mit Strom versorgt werden sollen. Immerhin wird der PoE-Standard als weltweit einziger durchgehend einheitlicher Stromversorgungs-Standard von den Herstellern beworben (was nicht stimmt, da auch USB und Firewire weltweit identisch sind, aber natürlich nur auf Kurzstrecken eingesetzt werden können). Wir stehen vor einer Explosion mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer, auch Laptops und Ultrabooks nehmen immer mehr zu. Die Frage war also: müssen wir diese Geräte für eine zukünftige Versorgung bei der Auswahl eines neuen Switches berücksichtigen?
Service-Identifizierung – 3 Service-Identifikatoren
1. Dezember 2011 von Paul G. Huppertz
Auf der Basis des geklärten und eindeutig definierten Service-Begriffs beginnt die Methodik der Servicialisierung unabdingbarerweise mit der Phase der Service-Identifizierung. Erst wenn der gewünschte oder benötigte Service identifiziert ist, kann die Erbringung von Services dieses Typs in weiteren Schritten systematisch und rationell vorbereitet werden. Die Identifikationselemente für einen Service leiten sich unmittelbar aus der Definition des Service-Begriffs ab, die einfach gefasst werden kann in der Formel „Service = Nutzeffekt am Service-Objekt“.
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Apple iOS5: Risiko für Unternehmen?
20. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
iOS5 wird bei den IT-Betreibern in den Unternehmens sicher sehr gespaltene Gefühle hinterlassen. Zum einen hat Apple die zentrale Administration der iPhones weiter verbessert und gestattet vor allem jetzt den Stückzahl-Einkauf und die Installation von Apps durch Unternehmen. Dies ist ein gewaltiger Schritt vorwärts. Gleichzeitig bündelt Apple iOS5 untrennbar mit iCloud und entzieht diesen Bereich der zentralen Steuerung durch die Unternehmen. Was ist zu tun?

Android 4: der Durchbruch?
20. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan

Weder bei Unternehmen noch im Tablet-Markt konnte Android bisher überzeugen. Android 3 war rein für Tablets entwickelt worden, die Version 2.3 war die letzte Smartphone-Version. Smartphone-Apps auf dem Tablet waren in der Regel nicht akzeptabel und die Verfügbarkeit von reinen Tablet-Apps ist so gering, dass die verkauften 4 Millionen Exemplare wohl überwiegend Testgeräte waren oder an Neugierige gegangen sind. Für den Einsatz im Unternehmen fehlen bisher die VPN-Verbindung eine einheitliche Mail-Client inkl. Exchange-Integration und vor allem essenzielle Sicherheitsfunktionen wie Remote-Wipe und die lokale Verschlüsselung mit PIN-Codes. Hat sich das nun mit Version 4, die am 19.10. vorgestellt wurde, verändert?
IPv6 – Know-how tut not!
20. Oktober 2011 von Dr. Joachim Wetzlar
Moderne Netze funktionieren einfach! Switches, über Glasfasern und Twisted Pairs gekoppelt, mit oder ohne „Layer-3-Instanzen“, haben einen so hohen Grad der Verfügbarkeit erreicht, wie wir uns vor 10 Jahren noch nicht erträumt haben. Redundanzen sind eigentlich rausgeschmissenes Geld (o.k., dieses Thema wäre einen eigenen „Standpunkt“ wert). Sogar vergleichsweise neue Verfahren wie virtuelles Routing oder Network Access Control haben in der Praxis ihren Schrecken verloren. Somit ziehe ich meistens aus, um Fehler in Anwendungen zu finden: Überlastete Server, nicht funktionierende Path MTU Discovery oder auch Inkonsistenzen in der Namen-Auflösung sind typische Probleme in den Netzen meiner Kunden. Routing-Probleme, Spanning Tree Loops und Duplex Mismatch sind dagegen selten geworden. Heute ist Analyse-Know-how auf Layer 4 bis 7 gefragt.
“Bring Your Own Device”: Fremdgeräte im Netzwerk
20. Oktober 2011 von Dr. Simon Hoff
Unter dem Schlagwort “Bring Your Own Device” (BYOD) hat die Anforderung zur Nutzung privater bzw. fremder Endgeräte im Unternehmensnetz seit geraumer Zeit einen erheblichen Wirbel verursacht. Dabei ging es in zunächst um Externe (z.B. Consultants), denen die Erlaubnis erteilt werden soll, sich an das LAN oder WLAN einer Institution anzuschließen und einen strikt kontrollierten und eingeschränkten Zugang zu Infrastrukturressourcen zu erhalten, oder um Externe (z.B. Gäste), denen ein Internet-Zugang über LAN oder WLAN der Institution bereitgestellt werden soll.
Einführung
19. Oktober 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Es war eigentlich schon bei den Handys abzusehen: Mobilität ist ein Megatrend. Es hat nicht allzu lange gedauert, bis der Trend nach Mobilität auch andere Endgerätetypen erreicht hat. Wireless LANs, einst Spielzeug für Verkabelungsmüde, haben einen grandiosen Einzug in die Welt der privaten und professionellen Datenverarbeitung gehalten. Heute wird kein Notebook mehr ohne WLAN-Schnittstelle ausgeliefert und mit dem iPad wurde eine neue Gerätegeneration geschaffen, die ihre wesentlichen Daten aus einer Cloud bezieht.
Webkonferenz kontra Videokonferenz: Wer gewinnt das Rennen?
19. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan

Vor einigen Jahren war die Welt noch in Ordnung. Web- und Videokonferenz-Lösungen hatten klar abgegrenzte Funktionalitäten. Nun drängt die Videokonferenz in den Massenmarkt und auf die Desktop- und Laptop-Computer. Parallel werden Webkonferenz-Lösungen um VoIP und HD-Video ergänzt. Gleichzeitig sind Webkonferenz-Produkte immer am Browser als Client-System orientiert, auch wenn einige Hersteller den Browser um Plugins oder sogar Applikationen ergänzen. Fuze Meeting hat jetzt das erste Produkt mit reiner Browser-Funktionalität inklusive HD-Funktionalität auf den Markt gebracht (unter Ausnutzung des in der Regel vorhandenen Flash-Plugins). Zum selben Zeitpunkt verschlafen die Anbieter von Videokonferenz-Lösungen wichtige Marktentwicklungen. Wird in letzter Konsequenz die Webkonferenz die Videokonferenz als Massentool verdrängen?
Besser präsentieren
18. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
Die Fähigkeit, gut und überzeugend präsentieren zu können, ist ein wesentlicher Baustein des beruflichen Erfolgs. Aber auch für die Unternehmen selber ist es von entscheidender Bedeutung, Mitarbeiter mit guten Präsentations-Fähigkeiten zu haben. ComConsult-Study.tv hat eine neue Serie zu diesem Thema gestartet. Dieses Pilotvideo beschreibt, worum es bei dieser Serie gehen wird. Bitte beachten Sie die nächsten Folgen unter www.comconsult-study.tv.
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