VLANs: zwischen Notwendigkeit und Alptraum
23. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan

Auch die größten Puristen kommen an der Nutzung von VLANs zur Konfiguration Lokaler Netzwerke nicht vorbei. Aber VLANs bieten einen erheblichen Gestaltungspielraum und wer diesen nutzt, der wird schnell über das unvermeidbar Notwendige hinaus viele weitere VLANs anlegen. Sie können die Basis für Verkehrssteuerung sein, sie können als Sicherheits-Instrument eingesetzt werden oder als Basis für vereinfachtes Monitoring. So können auch mittelgroße Unternehmen schnell mit Tausenden und manchmal mit Zehntausenden von VLANs enden. Alleine diese Zahl macht auch klar, dass die Nutzung von VLANs auch zu betriebstechnischen Problemen führen kann. Kaum jemand wird in der Lage sein, ab einer bestimmten Anzahl von VLANs den Überblick zu behalten.
Wie wichtig ist Power over Ethernet in Zukunft?
20. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Im Rahmen der Vorbereitung des ComConsult Netzwerk Redesign Forums haben wir die Frage diskutiert, ob wir einen Vortrag zum Thema Power over Ethernet (plus) in das Programm aufnehmen sollen. Eine der Kernfragen war, auf welchen Verbrauch ein neu zu kaufender Switch ausgelegt werden soll. Viele Switches unterstützen inzwischen den IEEE 802.3at-Standard auch mit der maximalen Power von 25,5W. Dabei kann diese Leistung aber in der Regel nicht an allen Ports abgefordert werden. Die Frage war also, wie stark der Switch in Zukunft sein muss, reichen 7,5W im Mittel über alle Ports oder welcher Wert sollte angenommen werden.
Unsere Diskussion konzentrierte sich schnell auf die Frage, welche zusätzlichen Geräte in Zukunft über Ethernet mit Strom versorgt werden sollen. Immerhin wird der PoE-Standard als weltweit einziger durchgehend einheitlicher Stromversorgungs-Standard von den Herstellern beworben (was nicht stimmt, da auch USB und Firewire weltweit identisch sind, aber natürlich nur auf Kurzstrecken eingesetzt werden können). Wir stehen vor einer Explosion mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer, auch Laptops und Ultrabooks nehmen immer mehr zu. Die Frage war also: müssen wir diese Geräte für eine zukünftige Versorgung bei der Auswahl eines neuen Switches berücksichtigen?
Service-Identifizierung – 3 Service-Identifikatoren
1. Dezember 2011 von Paul G. Huppertz
Auf der Basis des geklärten und eindeutig definierten Service-Begriffs beginnt die Methodik der Servicialisierung unabdingbarerweise mit der Phase der Service-Identifizierung. Erst wenn der gewünschte oder benötigte Service identifiziert ist, kann die Erbringung von Services dieses Typs in weiteren Schritten systematisch und rationell vorbereitet werden. Die Identifikationselemente für einen Service leiten sich unmittelbar aus der Definition des Service-Begriffs ab, die einfach gefasst werden kann in der Formel „Service = Nutzeffekt am Service-Objekt“.
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Apple iOS5: Risiko für Unternehmen?
20. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
iOS5 wird bei den IT-Betreibern in den Unternehmens sicher sehr gespaltene Gefühle hinterlassen. Zum einen hat Apple die zentrale Administration der iPhones weiter verbessert und gestattet vor allem jetzt den Stückzahl-Einkauf und die Installation von Apps durch Unternehmen. Dies ist ein gewaltiger Schritt vorwärts. Gleichzeitig bündelt Apple iOS5 untrennbar mit iCloud und entzieht diesen Bereich der zentralen Steuerung durch die Unternehmen. Was ist zu tun?

Android 4: der Durchbruch?
20. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan

Weder bei Unternehmen noch im Tablet-Markt konnte Android bisher überzeugen. Android 3 war rein für Tablets entwickelt worden, die Version 2.3 war die letzte Smartphone-Version. Smartphone-Apps auf dem Tablet waren in der Regel nicht akzeptabel und die Verfügbarkeit von reinen Tablet-Apps ist so gering, dass die verkauften 4 Millionen Exemplare wohl überwiegend Testgeräte waren oder an Neugierige gegangen sind. Für den Einsatz im Unternehmen fehlen bisher die VPN-Verbindung eine einheitliche Mail-Client inkl. Exchange-Integration und vor allem essenzielle Sicherheitsfunktionen wie Remote-Wipe und die lokale Verschlüsselung mit PIN-Codes. Hat sich das nun mit Version 4, die am 19.10. vorgestellt wurde, verändert?
IPv6 – Know-how tut not!
20. Oktober 2011 von Dr.-Ing. Joachim Wetzlar
Moderne Netze funktionieren einfach! Switches, über Glasfasern und Twisted Pairs gekoppelt, mit oder ohne „Layer-3-Instanzen“, haben einen so hohen Grad der Verfügbarkeit erreicht, wie wir uns vor 10 Jahren noch nicht erträumt haben. Redundanzen sind eigentlich rausgeschmissenes Geld (o.k., dieses Thema wäre einen eigenen „Standpunkt“ wert). Sogar vergleichsweise neue Verfahren wie virtuelles Routing oder Network Access Control haben in der Praxis ihren Schrecken verloren. Somit ziehe ich meistens aus, um Fehler in Anwendungen zu finden: Überlastete Server, nicht funktionierende Path MTU Discovery oder auch Inkonsistenzen in der Namen-Auflösung sind typische Probleme in den Netzen meiner Kunden. Routing-Probleme, Spanning Tree Loops und Duplex Mismatch sind dagegen selten geworden. Heute ist Analyse-Know-how auf Layer 4 bis 7 gefragt.
“Bring Your Own Device”: Fremdgeräte im Netzwerk
20. Oktober 2011 von Dr. Simon Hoff
Unter dem Schlagwort “Bring Your Own Device” (BYOD) hat die Anforderung zur Nutzung privater bzw. fremder Endgeräte im Unternehmensnetz seit geraumer Zeit einen erheblichen Wirbel verursacht. Dabei ging es in zunächst um Externe (z.B. Consultants), denen die Erlaubnis erteilt werden soll, sich an das LAN oder WLAN einer Institution anzuschließen und einen strikt kontrollierten und eingeschränkten Zugang zu Infrastrukturressourcen zu erhalten, oder um Externe (z.B. Gäste), denen ein Internet-Zugang über LAN oder WLAN der Institution bereitgestellt werden soll.
Wireless World: Teil 1 – Einführung
19. Oktober 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Es war eigentlich schon bei den Handys abzusehen: Mobilität ist ein Megatrend. Es hat nicht allzu lange gedauert, bis der Trend nach Mobilität auch andere Endgerätetypen erreicht hat. Wireless LANs, einst Spielzeug für Verkabelungsmüde, haben einen grandiosen Einzug in die Welt der privaten und professionellen Datenverarbeitung gehalten. Heute wird kein Notebook mehr ohne WLAN-Schnittstelle ausgeliefert und mit dem iPad wurde eine neue Gerätegeneration geschaffen, die ihre wesentlichen Daten aus einer Cloud bezieht.
Webkonferenz kontra Videokonferenz: Wer gewinnt das Rennen?
19. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan

Vor einigen Jahren war die Welt noch in Ordnung. Web- und Videokonferenz-Lösungen hatten klar abgegrenzte Funktionalitäten. Nun drängt die Videokonferenz in den Massenmarkt und auf die Desktop- und Laptop-Computer. Parallel werden Webkonferenz-Lösungen um VoIP und HD-Video ergänzt. Gleichzeitig sind Webkonferenz-Produkte immer am Browser als Client-System orientiert, auch wenn einige Hersteller den Browser um Plugins oder sogar Applikationen ergänzen. Fuze Meeting hat jetzt das erste Produkt mit reiner Browser-Funktionalität inklusive HD-Funktionalität auf den Markt gebracht (unter Ausnutzung des in der Regel vorhandenen Flash-Plugins). Zum selben Zeitpunkt verschlafen die Anbieter von Videokonferenz-Lösungen wichtige Marktentwicklungen. Wird in letzter Konsequenz die Webkonferenz die Videokonferenz als Massentool verdrängen?
Besser präsentieren
18. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
Video ‘Besser Präsentieren’ von Dr. Jürgen Suppan on Vimeo.
Die Fähigkeit, gut und überzeugend präsentieren zu können, ist ein wesentlicher Baustein des beruflichen Erfolgs. Aber auch für die Unternehmen selber ist es von entscheidender Bedeutung, Mitarbeiter mit guten Präsentations-Fähigkeiten zu haben. ComConsult-Study.tv hat eine neue Serie zu diesem Thema gestartet. Dieses Pilotvideo beschreibt, wobei es bei dieser Serie gehen wird. Bitte beachten Sie die nächsten Folgen unter www.comconsult-study.tv.
Android: Tauglich für Unternehmen?
18. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
Kaum eine Diskussion ist zur Zeit so kontrovers wie die über die Nutzbarkeit von Android. Auf der einen Seite ist es die Basis für die Mehrzahl der inzwischen verkauften Smartphones, auf der anderen Seite gibt es massive Kritik. Wie sinnvoll und nutzbar ist dieses Betriebssystem wirklich?
iPhone 4S und iOS5: unterschätzt!
18. Oktober 2011 von Dr. Jürgen Suppan
Seid der Vorstellung des neuen iPhone 4S überwiegt in vielen Darstellungen die Enttäuschung. Offensichtlich hatten man mehr erwartet. Aber in welchen Bereichen eigentlich? Und wie gut sind iPhone 4S und iOS5 wirklich?
Servicialisierung – Einführung
15. September 2011 von Paul G. Huppertz
Servicialisierung ist der prägnante Leitbegriff für verlässliche, rationelle und rentable Service-Erbringung sowie gleichzeitig der markante Titel für das generische und durchgängige Leitkonzept, in dem die Methoden und Mittel für die Service-Erbringung zusammengefasst sind. Dieses Leitkonzept wurde ab 2001 entwickelt, weil sich in verschiedenen IT-Großprojekten immer wieder drängend die Fragen stellten,
- was denn nun ein IT-Service sei(n soll),
- wie ein IT-Service schlüssig und nachvollziehbar beschrieben werden kann,
- wie ein IT-Service anforderungsgerecht erbracht werden kann.
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