Fixed-Mobile-Convergence
aus "Der Netzwerk Insider" vom November 2008
von Dr. Frank Imhoff und Dipl.-Inform. Nick Schirmer
Ist das Roaming zwischen WLAN und GSM schon reif für die Ablösung von DECT?
Das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen wird in der Regel als Fixed-Mobile-Convergence (FMC) bezeichnet. Dabei wird sowohl die Integration von GSM-Netzen und klassischen Telekommunikationsanlagen als auch die Nutzung von Wireless-LAN zur Übertragung von Sprache unter diesem Begriff zusammengefasst. Einige Hersteller verfügen schon länger über entsprechende FMC-Lösungen, dennoch ist bisher ein wirklicher Durchbruch ausgeblieben. Ohne eine solche Alternative ist aber vor allem die Ablösung von bestehenden DECT-Installationen kaum sinnvoll möglich. Und ohne die Ablösung von DECT ist die konsequente Einführung neuer, gänzlich IP-basierter Kommunikationslösungen nur bedingt möglich. Dabei wäre es für immer mehr Nutzer höchst wünschenswert, wenn sie statt DECT-Telefon, Festnetz-Apparat und Mobilfunk-Handy nur noch ein Gerät hätten, mit dem sie überall erreichbar wären. Für Unternehmen kommt neben der erheblich reduzierten Endgeräte-Vielfalt auch noch der Wegfall von DECT-Infrastrukturen hinzu. Damit verbunden sind natürlich nicht nur erhebliche Einsparpotenziale, sondern auch ein deutlicher Zuwachs an Komfort für die Nutzer.
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