Quality of Service im LAN
28. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Im Zuge erhöhter Anforderungen an Lokale Netze hat der Begriff »Quality of Service«, kurz QoS, in der Diskussion breiten Raum eingenommen. Es geht hierbei schlicht um die Frage, ob man von dem bislang vorherrschenden Gleichheitsprinzip in LANs abweichen und Pakete bestimmter Anwendungsströme bevorzugt behandeln soll. Eigentlich ist Priorisierung im LAN völliger Unfug, wie man durch die Warteschlangentheorie nachweisen kann.
Cloud Liefermodelle
25. März 2011 von Dr. Jürgen Suppan

Je nachdem wo und wie die Cloud-Dienste erbracht werden oder in welcher Kombination aus verschiedenen Diensten die Erbringung erfolgt, unterscheiden wir Liefermodelle (auch in Anlehnung an die zuvor erwähnte Definition des NIST). Für alle Liefermodelle gelten die zuvor definierten Eigenschaften und es werden die beschriebenen Dienste oder eine Teilmenge davon angeboten.
Link Aggregierung und VLANs
25. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
In Corporate Networks gibt es manchmal aus praktischen Gründen bestimmte Verfahren, die eng der Übertragungstechnik verbunden sind und noch zum Layer 2 gehören. Die Link Aggregierung fasst Ethernet-Verbindungen einer bestimmter Datenrate zu einer sinnvollen Gruppe zusammen. Das ist immer dann praktisch, wenn man mit der bestehenden Datenrate (also z.B. 1 GbE) nicht mehr auskommt, den Sprung auf die nächsthöhere Datenrate (z.B. 10 GbE) aber noch nicht vornehmen möchte. Virtuelle Netze sind ein allgemeines Strukturierungskonzept. Hier sehen wir uns die VLANs nach IEEE 802.1Q an.
Möglichkeiten zur Hardware-Konvergenz
22. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Auch in IEEE 802.3ab bleibt das Problem der Konvergenz von Ethernet und FC-Verkehr ungelöst. Klar ist schon mal, dass FCoE höchstens bei 40-GbE zur Anwendung kommen wird, weil für 100-GbFCoE alle Kontroll- und Reaktionsprozeduren 10fach schneller ablaufen müssten. Und die Hersteller stoßen ja schon bei FCoE für 10-GbE an die Grenzen der Kontrollprozessoren. Selbst wenn sich diese fulminant weiterentwickeln, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im zu betrachtenden Zeitraum nicht schnell genug.
Zugangstechniken: von DSL zu EPONs
22. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Wie bereits erwähnt, werden Teilnehmer in Corporate Networks im Rahmen einer allgemeinen Verkabelungsstruktur üblicherweise via einer Ethernet-Schnittstelle oder mit einer WLAN-Infrastruktur versorgt. Diese einführende Darstellung wäre jedoch nicht vollständig ohne einige Bemerkungen zu Schnittstellen zu Provider-Netzen. Während heute die meisten Benutzer mit einer DSL-Variante versorgt werden, liegt die Zukunft bei den passiven optischen Ethernet-Verteilsystemen (EPON)
Weitere konstruktive Einzelheiten aus IEEE 802.11ba
19. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
In diesem Teil geht es um ein paar Einzelheiten, die für die allgemeine Erklärung zu detailliert waren, für die Beurteilung der Eignung von 100-GbE als Systembus virtualisierter Systemumgebungen und neue Ansätze zur Schaffung von Konvergenz wesentlich sind.
Die aktuellen Varianten (Stand 2011)
19. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Mit der Materialisierung der Standards durch Produkte kommt eine ganze Reihe von Varianten auf den Markt. Von Systemen für die Kurzstrecke im Rack bis hin zur Lösung über 40 km ohne Zwischenverstärker ist wirklich für jeden Anwendungsfall etwas dabei. Wegen des allgemeinen Interesses zeigen wir hier auch die 40-GbE-Varianten, die schon Ende 2011 zu Preisen unterhalb 3.500 Euro verfügbar sein werden und vor allem für die Anbindung von Servern sowie in solchen Fällen, wo sich der Betreiber noch nicht zu 100-GbE im Netzkern entschließen kann, interessant sind.
Wireless MESH-Networks nach IEEE 802.11s
16. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
IEEE 802.3ba im Detail
15. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Die wesentlichen Elemente und Parameter des Standards waren schon Mitte 2010 klar. Wie immer dauert es dann noch etwas bis zur endgültigen Verabschiedung. Diese ist Mitte 2011 erfolgt. Gleichzeitig haben die Hersteller schon fleißig damit begonnen, entsprechende Switches oder Line Cards für die neuen Geschwindigkeitsbereiche vorzustellen. Während das Angebot bei 100 G noch etwas übersichtlich ist, kann man 40 G schon überall finden.
Multi-Gigabit Wireless nach IEEE 802.11ad und WiGig
15. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Aufgrund vielfältiger Probleme, vor allem hinsichtlich der tatsächlich erreichbaren Leistung, ist ein Nachfolgestandard für 802.11n längst überfällig. 11n ist schon seit über zwei Jahren im Consumer-Markt präsent..IEEE 802.11ad definiert eine WLAN-Zellentechnologie mit bis zu 7 Gbit/s. Nominal-Leistung. Funktechnisch liegen die neuen WLAN-Zellen im 60 GHz-Bereich. Durch verschiedene Modifikationen, vor allem hinsichtlich des Zugriffsverfahrens, kann diese Leistung auch tatsächlich genutzt werden. Allerdings hat der Millimeterwellenbereich so seine speziellen Eigenschaften. Chiphersteller entwickeln zurzeit TriBand-Transceiver, spätestens zum Weihnachtsgeschäft 2011 werden viele Geräte der Unterhaltungselektronik damit ausgerüstet sein.
WLANs nach IEEE 802.11n
11. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
WLANs nach IEEE 802.11n sind heute Stand der Technik. Im Heimbereich kann man sie einfach auspacken, anschließen und benutzen. Im professionellen Umfeld sollte man jedoch etwas mehr darüber wissen. MESH-Networks stellen einen anderen Ansatz dar und basieren auf dem Prinzip der kooperativen Autonomie.
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WLANs nach IEEE 802.11b, g, a und h
8. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Der Standard IEEE 802.11b war der erste, der zu Produkten im Massenmarkt geführt hat. Obwohl seine Lebenszeit jetzt im Grunde genommen schon vorbei ist, weil es mittlerweile leistungsfähigere Systeme gibt, enthalten die Definitionen von 802.11b wesentliche Elemente, die es auch in allen Nachfolgestandards gibt. Einerseits kann dadurch eine Rückwärtskompatibilität erreicht werden, andererseits haben verschiedene Elemente schwere Mängel hinsichtlich der Performance. Das gilt besonders für das DCF-Steuerungsverfahren, was es sogar relativ unverändert bis in den neuen Standard 802.11n geschafft hat und damit auch dort die mögliche Gesamtleistung empfindlich senkt.
OFDM
6. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Für die schnellen Varianten der WLANs nach IEEE 802.11a,h, n und ad wird die sog. OFDM-Modulation (Orthogonal Frequency Division Multiplex) verwendet. OFDM hat die Welt der Wireless LANs revolutioniert und ist auch die Grundlage für (Multi) Gigabit-WLANs sowie für LTE, der nächsten Ausbaustufe der Mobilfunknetze. Wegen dieser elementaren Bedeutung widmen wir ihr einen ganzen Teil dieser einführenden Serie.
Drahtlose Übertragungssysteme
5. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Die meisten Personen, die ein WLAN aufbauen, wissen gar nicht genau, was sie da tun. Solange es denn so funktioniert, wie es soll, ist das ja auch weiter nicht schlimm. Die Funkübertragung an sich ist aber wesentlich komplexer als die Übertragung auf physischen Leitern. Für die Zwecke dieser Einführung können wir nur einen minimalen Einblick in die Thematik geben.
Drahtlose Nachrichtenübertragung
5. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
In Corporate Networks findet man drahtlose Systeme primär im Access-Bereich und in der Fertigung. Die Anwendung in anderen Bereichen ist nicht Gegenstand dieser Serie. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob man zuhause eine drahtlose Verbindung zwischen ein paar Geräten aufbauen möchte, z.B. um eine 3Play Unterverteilung vorzunehmen, oder ob in einem Unternehmen WLANs zur flächendeckenden Teilnehmerversorgung eingesetzt werden sollen.
Standards für 40- und 100-GbE
2. März 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Der Standard IEEE 802.3ba für 40- und 100-GbE sollte grundsätzlich bekannt sein. In dieser und den nächsten Folgen werden wir das einerseits nochmal auf dem neuesten Stand zusammenfassen aber auch hinsichtlich verschiedener Einzelheiten, die für 100 G wesentlich sind, tiefer detaillieren. Ein weiterer wesentlicher Standard ist G 709, der „Digital Wrapper“. Ihn gibt es schon seit ca. 10 Jahren für Providernetze, aber durch die Verfügbarkeit auch auf kleineren Systemen bis hinunter zum Cisco Catalyst 6500 wird er für Corporate Networks immer wichtiger.
Neue Verfahren für mandantenfähige Netze
aus "Der Netzwerk Insider" vom März 2011
von Dr. Simon Hoff und Dr.-Ing. Behrooz Moayeri
Schwerpunktthema März 2011
Dieser Beitrag befasst sich mit neuen Verfahren für mandantenfähige Netze. Einerseits hat sich Carrier Ethernet mittlerweile neben Multi-Protocol Label Switching (MPLS) als Technologie in den Service-Provider-Netzen etabliert, und andererseits wurde IEEE 802.1X, der Standard für Port-basierende Authentisierung, der u. a. für eine dynamische Zuordnung eines Endgeräts zu einer Benutzergruppe genutzt wird, in 2010 wesentlich erweitert.
Quality of Service – Fluch oder Segen?
aus "Der Netzwerk Insider" vom März 2011
von Dr.-Ing. Joachim Wetzlar
Standpunkt März 2011
Wer von Ihnen ist nicht schon einmal mit der Forderung konfrontiert gewesen, im Netzwerk Quality of Service (QoS) einzuführen? Meist wird diese Forderung im Zusammenhang mit der Beschaffung einer neuen Telefonanlage auf Basis von VoIP gestellt. Es scheint, als sei das Netzwerk nur unter dieser Bedingung „VoIP-ready“. In der Praxis ist allerdings zuweilen das Gegenteil der Fall, wie ich anlässlich verschiedener Fehlersuche-Einsätze feststellen musste.
Thunderbolt: das Ende des Desktop-PCs?
aus "Der Netzwerk Insider" vom März 2011
von Dr. Jürgen Suppan
Geleit März 2011
Seit Jahren beobachten wir eine kontinuierliche Zunahme des Marktanteils von Laptop-Computern im Vergleich zu Desktop-PCs. Viele Unternehmen kämpfen heute schon mit den Problemen, die der Betrieb mobiler Endgeräte mit sich bringt. Nun hat Intel in Zusammenarbeit mit Apple Thunderbolt vorgestellt, eine neue Technologie zur Anbindung von Peripherie-Geräten.
Storage: wo bleibt der Markt?
aus "Der Netzwerk Insider" vom März 2011
von Dr.-Ing. Behrooz Moayeri
Zweitthema März 2011
Beim Gang durch ein Rechenzentrum zeigte mir einmal der dortige Netzverantwortliche eine große Tape Library, für die das Unternehmen gerade eine fast siebenstellige Summe bezahlt hatte.
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