Bring Your Own Device
31. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan

Die Nutzung mobiler Endgeräte nimmt explosionsartig zu. Stärkere Prozessoren, mehr Speicher und eine gute Grafik gestatten die Nutzung auch komplexer Applikationen auf einem mobilen Endgerät, sei es ein Smartphone oder ein Tablet. Spätestens die letzten Verkaufszahlen von Apple zeigen, dass wir in sehr kurzer Zeit mit einer weiteren und schnellen Zunahme dieser Geräte in den Unternehmen rechnen müssen. Der weltweit diskutierte Mega-Trend ist dabei die Nutzung privater Geräte für Unternehmens-Anwendungen: Bring-Your-Own-Device BYOD. Was auf den ersten Blick wie eine geniale Möglichkeit wirkt, Interessen von Mitarbeitern und Unternehmen in einer typischen Win-Win-Situation gleichermaßen zu befriedigen, generiert bei näherer Betrachtung erhebliche betriebliche und auch wirtschaftliche Probleme.
VLANs: zwischen Notwendigkeit und Alptraum
23. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan

Auch die größten Puristen kommen an der Nutzung von VLANs zur Konfiguration Lokaler Netzwerke nicht vorbei. Aber VLANs bieten einen erheblichen Gestaltungspielraum und wer diesen nutzt, der wird schnell über das unvermeidbar Notwendige hinaus viele weitere VLANs anlegen. Sie können die Basis für Verkehrssteuerung sein, sie können als Sicherheits-Instrument eingesetzt werden oder als Basis für vereinfachtes Monitoring. So können auch mittelgroße Unternehmen schnell mit Tausenden und manchmal mit Zehntausenden von VLANs enden. Alleine diese Zahl macht auch klar, dass die Nutzung von VLANs auch zu betriebstechnischen Problemen führen kann. Kaum jemand wird in der Lage sein, ab einer bestimmten Anzahl von VLANs den Überblick zu behalten.
Wie wichtig ist Power over Ethernet in Zukunft?
20. Januar 2012 von Dr. Jürgen Suppan
Im Rahmen der Vorbereitung des ComConsult Netzwerk Redesign Forums haben wir die Frage diskutiert, ob wir einen Vortrag zum Thema Power over Ethernet (plus) in das Programm aufnehmen sollen. Eine der Kernfragen war, auf welchen Verbrauch ein neu zu kaufender Switch ausgelegt werden soll. Viele Switches unterstützen inzwischen den IEEE 802.3at-Standard auch mit der maximalen Power von 25,5W. Dabei kann diese Leistung aber in der Regel nicht an allen Ports abgefordert werden. Die Frage war also, wie stark der Switch in Zukunft sein muss, reichen 7,5W im Mittel über alle Ports oder welcher Wert sollte angenommen werden.
Unsere Diskussion konzentrierte sich schnell auf die Frage, welche zusätzlichen Geräte in Zukunft über Ethernet mit Strom versorgt werden sollen. Immerhin wird der PoE-Standard als weltweit einziger durchgehend einheitlicher Stromversorgungs-Standard von den Herstellern beworben (was nicht stimmt, da auch USB und Firewire weltweit identisch sind, aber natürlich nur auf Kurzstrecken eingesetzt werden können). Wir stehen vor einer Explosion mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer, auch Laptops und Ultrabooks nehmen immer mehr zu. Die Frage war also: müssen wir diese Geräte für eine zukünftige Versorgung bei der Auswahl eines neuen Switches berücksichtigen?
Verwundbarkeitsmanagement (Leitfaden anhand eines Projektbeispiels)
aus "Der Netzwerk Insider" vom Januar 2012
von Dipl.-Inform. Andreas Meder
Schwerpunktthema Januar 2012
Jede IT-Infrastruktur ist heute vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Ständig werden neue Sicherheitslücken in Systemplattformen und/oder Anwendungen bekannt, für die die Hersteller in der Regel kurzfristig entsprechende „Security-Fixe“ zur Verfügung stellen.
40 GBASE-T: jetzt kommt es doch!
aus "Der Netzwerk Insider" vom Januar 2012
von Dr. Franz-Joachim Kauffels
Zweitthema Januar 2012
Bereits im Jahr 2008 gab es Diskussionen um die nächste Evolutionsstufe der kupferbasierten Übertragungssysteme. Danach wurde es aber so still um das Vorhaben, dass man auch angesichts der vielen Fortschritte hinsichtlich der preiswerten Übertragung über Glasfasern annehmen konnte, dass diese Entwicklung nicht mehr statt findet.
Gigabit-Wireless: erste Produkte angekündigt, es geht los, aber wohin?
aus "Der Netzwerk Insider" vom Januar 2012
von Dr. Jürgen Suppan
Geleit Januar 2012
IEEE 802.11n hat die lange erwartete solide Basis für Wireless LAN Lösungen gelegt. Es ging um einen riesigen Markt, so dass die Streitereien zwischen den Beteiligten den Standard um Jahre unnötig verzögert haben. Nun geht das ganze Spiel wieder los. Zwei verschiedene Wireless-Standards streiten um die Gunst des Kunden, beide sind grundverschieden, beide sind rückwärts-kompatibel.
Erfahrung statt Technik!
aus "Der Netzwerk Insider" vom Januar 2012
von Dr.-Ing. Joachim Wetzlar
Standpunkt Januar 2012
Welche Messgeräte benötigt man zur Fehlersuche in Netzen? Welche Tools empfehlen Sie für das Performance-Monitoring? Wie binde ich meinen Protokollanalysator in das Netzwerkmanagement ein? Diese oder ähnliche Fragen stellt man mir immer wieder im Rahmen meiner Fehlersuche-Einsätze oder auch anlässlich von Seminaren. Nun, dass ich Werkzeuge zur Protokollanalyse nützlich finde, wissen Sie spätestens seit der Lektüre meines „Standpunktes“ vom September 2011.
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