Reflexion: IPv6-Präfixe für weltweit tätige Unternehmen
19. April 2012 von Markus Schaub
Im Netzwerk-Insider Artikel „IPv6 Adresse: die Qual der Wahl“ vom April 2012 werden die verschiedenen Arten globaler IPv6 Adresspräfixe vorgestellt und hinsichtlich ihrer Einsatzszenarien bewertet. Ein Aspekt ist dabei nur am Rande angesprochen worden, der jedoch immer wieder zu Nachfragen und Debatten führt: der Einsatz von IPv6 in mehreren geographischen Regionen.
In diesem Artikel fasse ich meine Gedankengänge und bisherigen Rechercheergebnisse zusammen. Am Ende stelle ich die Frage, ob überhaupt ein einziges, weltweites Präfix pro Unternehmen sinnvoll ist.
Der Leser ist herzlich eingeladen, seine eigene Ideen oder auch Kritiken zu schreiben. Über eine lebhafte Diskussion würde ich mich freuen.
IPv6 – Wenn Dual Stack nicht weiter hilft
aus "Der Netzwerk Insider" vom April 2011
von Markus Schaub
Schwerpunktthema April 2011
NAT bietet sich als logische Lösung für den Übergang zwischen reinen IPv4 Netzen und reinen IPv6 Netzen an. Allerdings ist diese Lösung nicht in allen Fällen trivial und die von IPv4 bekannten Mechanismen sind nicht 1:1 auf alle möglichen Übergänge zwischen Version 4 und 6 übertragbar. Hinzu kommt, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen NAT versagt und andere Methoden zum Einsatz kommen müssen, um die Verbindung sicher zu stelle. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den neuesten Entwicklungen in der Standardisierung, die eine „sanfte“ Migration auch unter widrigsten Umständen ermöglichen sollen.
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