
Kurzbeschreibung
Netzwerkstandards legen Verfahren fest, die eine offene Kommunikation zwischen Geräten verschiedener Hersteller garantieren. Aber Standards legen nicht fest:
Geräte-Ausstattungen,
Geräte-Qualitäten,
Port-Dichten,
Verfügbarkeit von speziellen Gerätetypen,
Design-Grundsätze,
eingesetzte Bandbreiten,
genutzte und bevorzugte Redundanzverfahren,
Einbindung in Konfigurations- und Managementlösungen,
Einbindung in Sicherheitslösungen.
So ist es nicht überraschend, dass es nach wie vor erhebliche Unterschiede bei den Gesamt-Portfolios und Einzelprodukten verschiedener Hersteller gibt.
Zum Inhalt
Der ComConsult Research Netzwerkdesign-Wettbewerb 2009, der von UBN durchgeführt wurde, deckt diese Unterschiede in dem soeben erschienenen Technologie-Report auf. Er zeigt für sieben Hersteller, die sich am Wettbewerb beteiligt haben:
welche Schwerpunkte im Design und in der Auslegung existieren,
wo ein Optimum aus Preis und Leistung zu erwarten ist,
wo Schwachstellen in den Produktfamilien liegen.
Basierend auf einem realistischen Projektszenario in Form eines RFI (Request for Information) haben die Hersteller detaillierte Planungen für das Szenario entworfen und umfangreiche Funktionslisten für alle angebotenen Produkte bearbeitet. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern und erlauben die Beantwortung der Fragen:
Wo steht mein bisheriger Hersteller mit seinen Produkten?
Bieten andere Hersteller ggf. eine sinnvolle Alternative?
Bietet eine Kombination zweier Hersteller im Sinn einer Dual-Vendor-Strategie Vorteile?
Im Ergebnis bietet die vorliegende Studie einen wichtigen Beitrag zur Absicherung Ihrer bestehenden und zukünftigen Investitionen.
Dabei geht der Report auch unabhängig von konkreten Produkten auf die Fragen ein:
Wie sieht ein aktuelles Design aus?
Welche sinnvollen Designvarianten bestehen?
Wo gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen Planern und Herstellern?
Welche Mängel müssen im Design berücksichtigt werden?
In welche Richtung gehen die zukünftigen Trends?
Sie erhalten eine absolut neutrale und einmalige Chance, den Status Ihres bestehenden Netzwerkdesigns zu prüfen und die neuesten Erkenntnisse zu den Themen Planung und Design in zukünftige Investitionen einfließen zu lassen.
Zum Inhalt
Redundanzverfahren im Vergleich
Neue Anforderungen an Redundanz: was ist zu tun?
Kurze Konvergenzzeiten für Voice und Video
Verlustrate und Paketreihenfolge
Verfügbarkeit: Lastverteilung kontra Standby
Layer-2-Redundanz im Rechenzentrum, in der Produktion und auf dem Campus
Redundanzverfahren auf verschiedenen Protokollebenen im Vergleich:
Clusterdienste
Spanning Tree
Link Aggregierung und ihre Weiterentwicklung
virtuelle Switch-Systeme
OSPF Routing
virtuelle Router
redundante mandantenfähige Netzwerke
neuer Standard: Shortest Path Bridging
Vor- und Nachteile von Layer-2- und Layer-3-Strukturen
Empfehlungen zum Einsatz
Enterprise-Netzwerk-Design 2009: Layer-2 kontra Layer-3: neue Anforderungen ändern das Netzwerkdesign
Neuer Bedarf für große Layer-2-Bereiche: was tun?
Rechenzentren
Einsatz von Bladeservern
Produktionsumgebungen
Speicher-Netzwerke
Standort-Kopplungen
Einsetzbare Technologien
Ist Layer-2 im WAN sinnvoll?
Neue IEEE Standards für Audio- und Video-Einsatz und Data Center Bridging
IEEE 802.1BA: Audio/Video Bridging
IEEE 802.1AS: Timing & Synchronization
IEEE 802.1Qav: Forwarding & Queueing Enhancements
IEEE 802.1Qat: Multiple Stream Reservation Protocol (MSRP)
IEEE Data Center Bridging Task Group (DCB)
IEEE 802.1Qau: Congestion Notification (CN)
IEEE 802.1Qaz: Enhanced Transmission Selection (ETS)
IEEE 802.1Qbb: Priority-Based Flow Control (PFC)
Fazit und Empfehlungen zum Einsatz
Vorstellung der Herstellerbeiträge
Detaillierte Bewertung der jeweiligen Beiträge
Funktionaler Vergleich
Preislicher Vergleich