| Im Markt ist die Frage nach dem Stellenwert von IP-Telefonie entschieden. Alle Hersteller konzentrieren ihre Entwicklungen auf diesen Bereich. Wesentliche Neuentwicklungen finden nur noch hier statt. Wer heute bei der Ablösungen seiner alten TK-Anlage nicht in Richtung IP-Telefonie geht, bewegt sich klar in einer Sackgasse. Hinzu kommen die erkennbaren Vorteile, die eine IP-Telefonie-Lösung bietet.
Dabei ist der Begriff IP-Telefonie mit einer gewaltigen Funktions- und Architekturspannbreite versehen. Er reduziert sich nicht auf die 1:1 Ablösung der bisherigen TK-Welt. Umfassende und globale Kommunikationslösungen, die sich genau an den Bedarf elementarer Geschäftsprozesse anpassen, das ist der Kern moderner TK-Lösungen. Mitarbeiter sollen an jedem Ort der Welt in dem für sie notwendigen Umfang und der dazu notwendigen Funktionalität an Geschäftsprozessen ihres Unternehmens teilnehmen können.
Tatsächlich sind die Produktansätze und Architekturen von Cisco und Siemens genauso unterschiedlich wie die Ausgangslage der beiden Firmen. Cisco konnte mit dem Call-Manager ohne Rücksicht auf Altlasten eine moderne und verteilte IP-Anlagenarchitektur entwickeln, die allerdings damit genau die Frage der Integration mit einer bestehenden TK-Welt technisch und wirtschaftlich nach sich zieht. Umgekehrt hat demgegenüber der Siemens-Ansatz für Siemens-Anwender schon auf den ersten Blick den Vorteil der harmonischen Integration der bisherigen Welt. Der sich daraus ergebende Nachteil ist die Konfigurations-Komplexität in einer reinen IP-Welt ebenso wie die Integration neuer multimedialer Dienste. Auf der anderen Seite bietet Siemens ein extrem umfangreiches Angebot an Zusatzfunktionalität im Software-Bereich, das bei Cisco durch verschiedene Partner erbracht wird.
Hier setzt der umfassende und bisher kontroverseste Report von ComConsult-Research an. Auf über 350 Seiten und einem ausführlichen Anhang wird ausgehend von der Erklärung der technischen Rahmenbedingungen einer Lösung für IP-Telefonie sowie der Systemarchitekturen von Cisco und Siemens ein Kriterienkatalog entwickelt, auf dessen Basis die Produkte und Konzepte der beiden Hersteller miteinander verglichen werden. Auch die Kosten beider Lösungen werden auf der Basis eines Beispielszenarios bewertet.
Der Cisco-Siemens-Vergleich umfasst unter anderem die Bereiche:
Architektur
Aufbau einer verteilten und redundanten Lösung
Skalierbarkeit und Flexibilität
Verfügbarkeits-Gestaltung
Stabilität
Endgeräte-Technologie
Leistungsmerkmale und Funktionen
Benutzerschnittstelle und Bedienbarkeit
Betrieb und Management
Migration vorhandener Anlagen
Zusatzapplikationen
Kosten
Strategie
Eine derartig umfassende Gegenüberstellung der IP-Telefonie-Produkte dieser beiden Hersteller hat es bisher nicht gegeben, sie ist einzigartig und naturgemäß kontrovers.
Diese Studie von ComConsult-Research ist ein elementares Hilfsmittel für jede Evaluierung des IP-Telefoniemarktes. Sie darf auf keinem Schreibtisch fehlen. Die Kriterien-Kataloge sind zudem so aufgebaut, dass sie an individuelle Situationen und an andere Produkte anderer Hersteller angepasst werden können. |