| Der vorliegende Report befasst sich mit den Themen Windows Server 2003 Active Directory und IP-Management (DNS, DHCP und WINS) aus dem Hause Microsoft. Neben den erfor-derlichen Grundlagen, die auch „einen Blick zurück“ auf die Versionen unter Windows 2000 und NT 4.0 enthalten, sind die Schwerpunkte das Zusammenspiel von IP-Management und Active Directory sowie deren Planung und Umsetzung. Zusätzlich wird ein Ausblick auf die strategische Integration des Active Directory in einen ganzheitlichen Ansatz betrachtet.
Die Motivation für die intensive Beschäftigung mit diesen elementaren Diensten des Be-triebssystems und der Konfiguration derselben beruht auf Erkenntnissen aus Projekten, in denen immer wieder zu Tage tritt, dass die Gruppen, die sich mit der jeweiligen Thematik beschäftigen, wenig von der jeweils anderen Thematik kennen. Darüber hinaus bietet insbe-sondere das Active Directory mit den Gruppenrichtlinien die entscheidende Grundlage zur Standardisierung und einheitlichem Management von Clients auf Basis von Windows XP.
Dieser Report besteht aus den folgenden Kapiteln:
IP-Management mit Windows Server 2003 In diesem Kapitel wird auf die Grundlagen von DHCP, DNS und WINS eingegangen. Es werden die Beziehungen untereinander betrachtet und die gegenseitigen Abhängigkeiten. Dabei wird auch auf relevante Änderungen zu den Vorgängerversionen – insbesondere zu Windows 2000 - eingegangen.
Active Directory und DNS Dieses Kapitel beschreibt neben den bereits im Vorkapitel benannten Schnittstellen insbe-sondere die Berührungspunkte zwischen DNS und dem Active Directory. An dieser Stelle wird die elementare Bedeutung des DNS für das Active Directory ganz deutlich. Ferner lassen sich hieraus auch organisatorische Maßnahmen, wie z.B. die rechtzeitige Reservierung entsprechender Domänennamen, ableiten.
Logisches Design des Active Directory Nachdem die Grundlagen im IP-Management-Umfeld und die Schnittstellen bekannt sind, widmet sich dieses Kapitel den Strukturelementen der logischen Ebene im Ver-zeichnisdienst. Es wird auf die diversen Gestaltungsmöglichkeiten eingegangen, sowie auf wichtige Konfigurationsmöglichkeiten.
Physikalisches Design des Active Directory Im Gegensatz zum „Verzeichnisdienst“ unter Windows NT bietet das Active Directory auch eine physikalische Komponente. Grundlage ist das Netzwerk, in dem das Active Di-rectory implementiert wird. Dieses Kapitel beschäftigt sich aber insbesondere mit den Themen Replikation (innerhalb eines Standortes und zwischen verschiedenen Standorten) und Positionierung der Domänenkontroller.
Standardisierung von Windows XP mittels Gruppenrichtlinien Dieses Kapitel dokumentiert die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der Gruppenricht-linien im Active Directory in Kombination mit Windows-XP-Clients. Mit dieser Funktio-nalität wird eine entscheidende Grundlage für einen standardisierten Client geschaffen.
Migration zu Active Directory Neben einer kurzen Vorstellung eines gesamten Active-Directory-Projekts geht dieses Kapitel auf die Migration zum Active Directory ein. Die verschiedenen Migrationsstrate-gien werden vorgestellt und es werden diverse Auswahlkriterien betrachtet. Abschließend wird die Durchführung einer Migration inkl. der Thematik Clientrechner näher betrachtet.
Active Directory und andere Verzeichnisdienste Zum Abschluss des Reports erfolgt ein Blick über den Tellerrand des Active Directory. Basierend auf einem 3-Phasen-Modell werden Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Verzeichnissen betrachtet. Dabei wird auf eine direkte Verbindung mittels des Active Di-rectory Connector eingegangen und der Microsoft Identity Integration Server 2003 vor-gestellt.
Domain Rename In diesem zusätzlichen Kapitel wird kurz gesondert auf eine neue Funktionalität des Acti-ve Directory eingegangen.
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