
Kurzbeschreibung
Die Anforderungen an Corporate Networks wachsen permanent in jeder Dimension. Neue Technologien wie Virtualisierung vom Server bis zum Desktop erzeugen Abhängigkeiten zwischen Systemen und Netz, die sich nicht nur mit einer reinen Steigerung der Bandbreite beantworten lassen. Wünsche wie Multi-Mandantenfähigkeit, Hochsicherheit, unterbrechungsfreier Betrieb und Reaktionsfähigkeit treiben die Aufgaben eines Corporate Networks vom RZ über den Backbone bis hin zum Access-Bereich exakt in die Nähe der Aufgaben, die ein Provider-System heute hat. Also ist es legitim, über die Frage zu diskutieren, ob man Corporate Networks überhaupt noch so wie gewohnt weiterentwickeln kann oder ob man nicht auch im Corporate Network Provider Technologie einsetzen sollte, um auf die „Provider-Anforderungen“ zu reagieren. Das ist technisch möglich und wirtschaftlich durchaus vertretbar.
Zum Inhalt
In 2010 sind folgende Bereiche besonders interessant:
Anforderungen und Entwicklung der Basistechnologie
Anforderungen durch Virtualisierung
L2- und L3-Strukturierung
Fernkopplung und Access-Bereich
Es ist wichtig, einen kurzen Einblick in die Entwicklung der Basistechnologie zu bekommen. Durch die Integration optischer Komponenten können wir uns auch in Zukunft darauf verlassen, dass das Wachstum der Übertragungsgeschwindigkeit in Netzen mit dem Leistungswachstum der Prozessorarchitekturen Schritt halten kann.
Bisher setzen virtuelle Systeme auf I/O-Architekturen auf, die noch aus der nicht-virtuellen Vergangenheit stammen. Nun kommen zum ersten Mal neue Standards auf den Markt, die speziell für virtuelle Umgebungen entwickelt wurden. Sie integrieren eine deutlich verbesserte Konfiguration, mehr Sicherheit zwischen virtuellen Maschinen und deutlich mehr Leistung. Der Report informiert über diese hochaktuellen Entwicklungen. Lesen Sie, welche Bandbreiten in Zukunft im Rechenzentrum möglich sind.
Die letzten zwei Jahre haben sowohl von der Seite der Standardisierung als auch im Rahmen von Herstellerinitiativen eine fast unüberschaubare Reihe von neuen Technologien und Verfahren hervorgebracht, deren Ziel letztlich eine völlige oder teilweise Renovierung der bisherigen Netzwerkstrukturierung ist. Es ist schwierig, hier den Überblick zu behalten. Dieser Report gibt dabei Hilfestellung.
Zum Inhalt
Kapitel 1: Motivation, Umbruch und Basistechnologien
1.1 Motivationslagen
1.2 Corporate Networks im Umbruch
1.3 Virtualisierung und ihre Auswirkungen
1.4 Basistechnologie: die Integration Optischer Komponenten hält uns den Rücken frei
1.5 Zwischenfazit für die Unternehmensnetze
Kapitel 2: Virtualisierung und Netze: Komplexität, Probleme, Lösungsansätze
2.1 Virtualisierung, I/O-Konsolidierung und Speicher: enger Verbund
2.2 Mehr Bandbreite im RZ mit Virtual I/O und optimierten Prozessorarchitekturen
2.3 Konsequenzen für die Unternehmensnetze
Kapitel 3: Strukturfragen von L2 bis zu mehrmandantenfähigen MPLS-Netzen
3.1 Motivationslagen
3.2 Die klassische Struktur und ihre Gefährdung
3.3 VLANs, VPNs, mandantenfähige Netze und MPLS
3.4 Neue Verfahren (Übersicht)
3.5 Konsequenzen für die Unternehmensnetze
Kapitel 4: Fernkopplung und Access-Bereich
4.1 RZ-Fernkopplung
4.2 Hochverfügbarkeit: konservative und neue Methoden
4.3 Zwischenfazit
4.4 Carrier Ethernet
4.5 Access: Ethernet in the First Mile
4.6 Konsequenzen für Corporate Networks