Insider RZ-Magazin 14/01

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Inhalt:

  • Die Zukunft privater Netze: Anwendungsdruck, Switch-Virtualisierung und 100G erfordern Carrier-Class-Kern-Netze und neue Hardware-Konzepte
  • Cisco versus VMware: Wer erhält die Kontrolle über das RZ?
  • Vernetzte Hypervisor – Ein Einblick in virtuelle Switches im RZ-Umfeld
  • Die Einführung von Multipath-Push-On: Weitere Aspekte


Die Zukunft privater Netze: Anwendungsdruck, Switch-Virtualisierung und 100G erfordern Carrier-Class-Kern-Netze und neue Hardware-Konzepte
von Dr. Franz-Joachim Kauffels
In naher Zukunft wird die Netz-Kante zunehmend durch Software-Switches gebildet, die im Rahmen flexibler Virtualisierungsumgebungen etabliert werden. Bei Provider-Netzen kann man heute schon sehen, dass dies ein wesentliches Hilfsmittel zur eleganten Umsetzung von Konzepten der anwendungsorientierten Vernetzung (Application Aware Networks, Application Oriented Networks, Application Centric Infrastructure) ist. Entsprechende Produkte werden noch in diesem Jahr für Aufsehen sorgen. Eine unmittelbare Konsequenz ist aber auch, dass durch die gestiegenen Qualitätswünsche für die Anwendungen und die Umgestaltung der Netz-Kante die Anforderungen an das Kern-Netz nicht nur hinsichtlich der Netto-Übertragungsrate erheblich steigen werden. QoS, Traffic Shaping und andere Funktionen in dieser Richtung implizieren die Notwendigkeit einer erheblich aufwändigeren Bearbeitung der Pakete als bei einem Netz mit wenig oder gar keiner Steuerung in dieser Hinsicht.

Cisco versus VMware: Wer erhält die Kontrolle über das RZ?
von Dr. Behrooz Moayeri
Im Herbst 2013 hat Cisco Systems Insieme Networks vollständig übernommen. Diese Akquisition reiht sich ein in andere ähnliche sogenannte „Spin-ins“ durch Cisco. Eine Firma wird mit finanzieller Unterstützung von Cisco gegründet und bis zur Marktreife von Produkten scheinbar eigenständig geführt. Dann erfolgt die vollständige Integration.

Vernetzte Hypervisor – Ein Einblick in virtuelle Switches im RZ-Umfeld
von Dipl.-Inform. Sebastian Jansen
Servervirtualisierung ist aus heutigen Rechenzentren kaum noch wegzudenken. Aspekte wie Flexibilität bei Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Provisionierung spielen bei der Entscheidung für oder wider Virtualisierung eine entscheidende Rolle. Doch mit einer ständig wachsenden Zahl virtueller Maschinen stellt sich zunehmend die Frage, wie man diese Maschinen adäquat in existierende Netze einbindet. Hersteller von Virtualisierungslösungen geben die Antwort: Switch-Virtualisierung direkt im Hypervisor.

Die Einführung von Multipath-Push-On: Weitere Aspekte
von Dipl.-Ing. Hartmut Kell
Der Druck zur Einführung von Datenraten jenseits der 10 Gigabit/s steigt in vielen, vor allem größeren Rechenzentren, gleichzeitig ist die Hemmschwelle weiterhin sehr groß, die dazu notwendige völlig andere Art der Verkabelung einzuführen. Da herrscht zum einen eine große Unsicherheit darüber, welche Vorteile und Nachteile diese neue Verkabelung mit sich bringen wird, welche Mehr- oder auch Minder-Kosten mit der neuen Technik einhergehen, welche Veränderungen gerade im Betrieb damit zu erwarten sind und eine ganz entscheidende und für viele Planer wichtige Frage: Ist mit Alternativen zu diesen komplexen neuen Übertragungstechniken zu rechnen, die eine Beibehaltung der bisher bekannten und bewährten Zwei-Faser-Technik erlauben? Der Artikel wird die im Netzwerk-Insider bereits begonnene Vorstellung der Vielfasertechniken fortsetzen, weitere entscheidungsrelevante Punkte erörtern und einen Ausblick liefern, wie es mit Alternativen weitergehen könnte.

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