Mit 15.000 Abonnenten gehört „Der Netzwerk Insider“ zu den erfolgreichsten Publikationen des IT-Marktes. Der Netzwerk Insider analysiert monatlich in jeweils zwei Schwerpunkt-Beiträgen aktuelle Entwicklungen im IT-Infrastruktur-Markt. Hoch beliebt und häufig auch intensiv diskutiert sind das bewusst kontrovers ausgelegte Geleitwort und der Standpunktbeitrag. „Der Netzwerk Insider“ wird in Zusammenarbeit zwischen der ComConsult Research Ltd. und der ComConsult Research GmbH erstellt.

Aktuelle Themen im Juni 2016:

Schwerpunktthema: Neue WLAN-Techniken in Enterprise WLANs?

„Die Zukunft wird Wireless“ – so lasen Sie im Geleit des Netzwerk Insiders vom Januar dieses Jahres. Ja, auch ich kann diesen Trend bestätigen, wenn ich die Umgebungen meiner Enterprise-Kunden beobachte. Und das, obwohl doch an anderer Stelle des Netzwerk Insiders behauptet wurde, WLAN leide unter der „Pest“ des „unsäglichen DCF-Steuerungsverfahrens“. Wie dem auch sei, es stehen (mal wieder) neue WLAN-Chips in den Startlöchern der Netzwerkausrüster, um uns mit noch höherer Bitrate beglücken zu können. Wird das den Unternehmen helfen, die bereits heute große WLANs betreiben und wesentliche Teile ihrer Produktion darauf abstützen?

Geleit: Brauchen wir eine Strategie zur Nutzung der Cloud?

Arbeitsplätze in der Cloud sind sowohl preiswert als auch sofort verfügbar. Für komplexere Produkte wie Salesforce gibt es kostenlose Teststellungen. Ist also “try and error” der naheliegende Weg zum Einstieg in die Cloud? Oder gibt es Gründe, die eine Strategie oder ein Konzept für einen Einstieg erfordern?

Zweitthema: Unternehmensnetze folgen nicht immer dem Beispiel der Hyperscaler

Fasziniert vom schnellen Aufstieg und explosionsartigen Wachstum der sogenannten Hyperscaler wie Google, Amazon und Facebook gehen einige Verantwortliche in Unternehmen von der Übertragbarkeit der Konzepte der großen Internetfirmen auf die eigene IT aus. Der internen IT-Abteilung wird oft vorgehalten, dass sie nicht so flexibel und schnell auf Wünsche der Kunden reagiere wie die Hyperscaler.

Standpunkt: Vorsicht mit „Roaming Profiles“!

Microsoft Windows ist doch etwas tolles, wenn man es im Zusammenhang mit Windows Servern und dem Verzeichnisdienst „Active Directory“ (AD) einsetzt. Man kann sich mit seinem Benutzernamen und Kennwort an einem beliebigen Windows-PC anmelden, solange dieser Mitglied im AD des Unternehmens ist. Und besser noch: Überall blickt der Anwender auf seine gewohnte Benutzeroberfläche. Alle Icons auf dem Desktop und das Hintergrundbild erscheinen wie gewohnt. Das mühsam angepasste persönliche Startmenü enthält die gewohnten Einträge an gewohnter Stelle, Kennworte und Zertifikate wandern mit. Sogar Einstellungen in den Programmen sind überall dieselben, wie beispielsweise die „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ in Microsoft Office.

Klassiker aus früheren Ausgaben

Quality of Service, die Anwendung muss mitmachen – unbedingt!


Sie erinnern sich? Bereits vor 3 Jahren habe ich an dieser Stelle über das Thema QoS geschrieben. Damals mit dem klaren Ausblick, dass QoS der Vergangenheit angehöre. In der Welt der über das Internet vernetzten Endgeräte – eine Folge der allumfassenden Mobilität – ist QoS einfach nicht zu gebrauchen. Wer kann schon Übertragungsgüte im Internet, geschweige denn auf Funkverbindungen, sicherstellen? Hier sind die Anwendungen in der Pflicht, dem User auch ohne QoS ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Die zahlreichen „Apps“ unserer Mobile Devices machen es vor, ganz selbstverständlich.

Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

Netzwerk-Design in Zeiten von 10/40/100 Gbit: Wie sieht die Zukunft aus?

Aktuelle Trends in der Kommunikations-Entwicklung verändern das das Netzwerk-Design. Dies gilt sowohl für den Data Center als auch den Campus und Access Bereich. 10 Gbit Technologie ist Legacy geworden. 40 Gbit Technologie ist in den meisten etablierten Produktlinien vorhanden, 100 Gbit stellt derzeit die Technologie-Spitze dar. Modernes Netzwerk-Design reduziert sich jedoch nicht nur auf Datenraten sondern nutzt auch intelligente und neue Technologien. Hat die Lebenszeit von sternförmigen Spanning Tree Strukturen somit ihr Ende erreicht? Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit grundlegenden Design-Aspekten und ihrer Umsetzung in der Welt der 10/40/100 Gbit Komponenten und Produkte. Er erläutert, welche herstellereigenen und standardbasierten Nachfolgertechnologien aktuell in Entwicklung sind und welche Marktgruppen diese Technologien nach vorne tragen wollen.

Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

Zonenarchitekturen: Notwendige Ordnungspolitik in Rechenzentrums- und Campus-Netzen

Zonenarchitekturen dienen der sicherheitsorientierten Segmentierung von Netzen in Rechenzentrum (RZ) und Campus. Dabei kommen Techniken der logischen Netztrennung, der Kontrolle der Verkehrsflüsse an Netzübergängen sowie ggf. auch der Netzzugangskontrolle (Network Access Control, NAC) an Netzzugangspunkten zum Einsatz.
Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

SIP-Trunking – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Der Stein des Anstoßes

Im vergangenen Frühjahr konnte man in der „Wirtschafts Woche“ einen interessanten Artikel zur Zukunft der Deutschen Telekom entdecken. Unter anderem wurde hier erläutert, wann die Telekom den idealen Zeitpunkt für gekommen hält, um das alte Analog- bzw. ISDN-Netz abzuschalten.
Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

UCC gehört ins Internet!

Unified Communications (& Collaboration!) gehört ins Internet – diese These dürfte so manchem Sicherheitsbeauftragten den wohlverdienten Schlaf rauben. Doch deswegen ist sie nicht weniger wahr. Nur in und mit dem Internet kann UCC seinen Mehrwert voll entfalten. Um diese These zu überprüfen, müssen wir uns zunächst dem Wesen und dem Versprechen von UCC zuwenden.

Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

Routing im, vom und zum RZ

In den letzten Jahren wurde sehr häufig und sehr intensiv darüber diskutiert, wie eine skalierbare Layer-2-Netzstruktur für Rechenzentren aussehen soll. Diese Diskussion war angesichts der Herausforderungen, die durch die Servervirtualisierung verursacht werden, notwendig und wichtig.

Der Autor kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass wegen der Diskussion über Layer 2 ein anderer wichtiger Aspekt beim Design von RZ-Netzen in Vergessenheit geraten ist, nämlich das Routing im, vom und zum RZ. Oft kommt es dazu, dass sich Planer genau dazu wenig Gedanken gemacht haben, bis der Tag X kommt, an dem das Netz implementiert werden muss. Häufig werden dann die Layer-3-Strukturen im und um das RZ irgendwie – vielleicht wie es gerade passt – aufgebaut. Das kann aber nicht im Sinne einer vorausschauenden Planung sein.

Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

IPv6-Adresse: die Qual der Wahl

Jeder, der schon einmal eine Umstellung von IP-Adressen durchlebt hat, weiß um den damit verbundenen Horror. Jeder, der schon einmal eine Umstellung von IP-Adressen durchlebt hat, möchte das nie wieder. Darum ist die Frage nach der richtigen Präfix-Wahl bei IPv6 wohl auch die am meisten und emotionalsten geführte Diskussion in unseren Kursen.

„Nicht noch ein Artikel zum Thema IPv6-Adressen“ mag sich so mancher jetzt denken. Doch während die meisten Artikel dieses Thema eher technisch angehen, stellt dieser die Fragen nach den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Präfixe. Seien sie nun Unique, Local oder Global. Da die Varianten vielfach eher emotional diskutiert werden, tut es Not, ein wenig Objektivität in die bevorstehenden Entscheidungen zu bringen. Und so mag am Ende des Artikels für so manchen ein überraschendes Ergebnis stehen.

Weiterlesen »

Archiv, IP und IPv6, Klassiker
2 Kommentare »

Storage: Exponentielles Datenwachstum – was taugt Deduplizierung zur Reduktion der Datenmenge?

Die Datenmengen heutiger Unternehmen wachsen exorbitant. Steigerungsraten von durchschnittlich über 60% pro Jahr sind schon lange keine Seltenheit mehr. Dies zieht unweigerlich eine entsprechende Wachstumsrate für die Datensicherungsmengen nach sich. Gefordert sind daher Technologien, die den vorzuhaltenden Datenbestand einerseits und die Datensicherungsmengen andererseits reduzieren helfen.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Techniken zur Reduktion von Datenmengen mit dem Schwerpunkt auf „Deduplizierung“, um die Chancen und Grenzen dieser Technologie aufzuzeigen.

Weiterlesen »

Archiv, Klassiker
Kommentieren »

Shortest Path Bridging vs. TRILL – Ein Vergleich

Seit Monaten wird im Netzwerkmarkt über zwei neue, konkurrierende Technologie-Standards diskutiert: „Shortest Path Bridging“ und „TRILL“. Die Aussagen, die dabei über beide Technologien gemacht werden, sind äußerst vielfältig: Von „Ablösung des Spanning Trees“ über „optimiertes Netzwerkdesign für Rechenzentren“ und „enorme Durchsatzsteigerungen“ bis „Provider-Technik“ wird nahezu jedes Schlagwort bemüht, das heutzutage Aufmerksamkeit verspricht.

Weiterlesen »

Klassiker
2 Kommentare »

Probleme lösen, bevor sie entstehen

Eine Antwort auf IT-Budgetkürzungen
In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise, in denen Entlassungen und Budgetkürzungen an der Tagesordnung sind, stehen die IT-Abteilungen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen den ständig steigenden Datensicherungs- und -managementbedarf mit der Realität gewordenen Rückstellung von Investitionen unter einen Hut bringen.

Angesichts des Sparkurses der vergangenen Jahre sehen sich die IT-Manager, Storage-Administratoren sowie Backup- und Recovery-Teams gezwungen, einen gründlichen Blick auf ihre Prioritäten zu werfen und neue, kreative Möglichkeiten zu suchen, um die laufenden Kosten zu senken.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

Die Service-Spezifikation – das A & O der Service-Erbringung

Zum Thema IT Service Management wird ITIL (IT Infrastructure Library) regelmäßig als das maßgebliche Prozess-Framework angeführt.

Dabei fehlen in ITIL wesentliche Elemente für die Erbringung von geschäftsrelevanten ICT-basierten Business Support Services (ICTBSS), vor allem

  • die konsequente Ausrichtung auf die Service-Konsumenten,
  • eine einheitliche Methode für die Service-Spezifizierung mitsamt einer Vorlage für Service-Spezifikationen,
  • ein vollständiges Service-Erbringungsmodell mit allen beteiligten Hauptrollen,
  • eine ausgearbeitete Vorlage für den Service-Erbringungsprozess.
[image id="2560" src="/wp-content/uploads/2010/12/Bild1-380x198.jpg" width="380" height="198" class="size-medium wp-image-2560"]

Diese Elemente werden durch den Ansatz der Servicialisierung ergänzt, der auf verlässliche, rationelle und rentable Service-Erbringung sowie auf die Service-Konsumenten ausgerichtet ist, d.h. auf die Mitarbeiter in den Fachabteilungen. Sie rufen bei Bedarf ICT-basierte Business Support Services (ICTBSS) ab, um ihre aktuell anstehende geschäftliche Aktivität auszuführen und auf diese Weise zur Wertschöpfung ihrer Fachabteilung beizutragen. Ein Mitarbeiter ruft z.B. über das R/3-basierte Buchhaltungssystem die Erbringung eines Fakturierungs-Service ab, um die Rechnung für einen erledigten Auftrag erstellen und versenden zu lassen. In diesem Zusammenhang agiert er aus der Sicht des ICT Service Providers als Service-Konsument.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

Neue Technologien bereiten den Weg für Video für die Masse im Unternehmen vor

Unternehmen erwarten immer bessere IP-Videoqualität sowohl über ihr firmeninternes Netz als auch über das Internet zu immer günstigeren Preisen an immer mehr Endgeräte. Technologien und Standards der nächsten Generation wie AVC, High Profile und SVC sind vor diesem Hintergrund von zentraler Bedeutung. Im folgenden Artikel erfahren Sie, was hinter diesen Technologien steckt und welche Bedeutung Sie ihnen schenken sollten.

Im Folgenden wird im ersten Abschnitt ein Abriss über die Entwicklung der Videokommunikation gegeben. Im zweiten Abschnitt wird der Scalable Video Codec (SVC) mit dem heute meist üblichen Advanced Video Codec verglichen. Außerdem werden die Vor- und Nachteile der neuen Technologie herausgestellt. Der dritte Abschnitt beschreibt exemplarisch Produkte und Lösungen, die heute verfügbar sind. Der vierte Abschnitt gibt einen Ausblick auf die Zukunft des SVC für die Videokommunikation. Im letzten Abschnitt können Sie eine kurze Zusammenfassung lesen.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

Vorbereitung auf IPv6 – Erfolgsfaktoren und (erste) Praxiseinblicke

Gestern noch“ wurde IPv6 gerne im Rahmen der Systemhärtung gezielt deaktiviert. Mittlerweile hört und liest man z.B. von Überlegungen, ob man nicht mit einem ohnehin anstehenden Wechsel auf Windows 7 „Nägel mit Köpfen“ machen und auch gleich auf IPv6 übergehen soll. Geht das so einfach, gar nebenbei?

Warnende Geleitworte, überblicksartige Artikel zu IPv6, zur Theorie der damit einhergehenden Neuerungen und zu grundsätzlichen Erwägungen, warum man wechseln sollte, hat es schon zahlreiche gegeben. Warum dann also „noch ’nen IPv6-Beitrag“? Es ist der Versuch, aus Diskussionen mit ComConsult-Kunden (z.B. auf Sonderveranstaltungen), sowie aus eigener Praxis aus dem ComConsult-Testlabor (siehe z.B. Windows 7), den eher ab-strakten Einführungen erste Eindrücke aus dem praktischen Umgang mit IPv6 hinzuzufügen. Welche Fragen treiben erfahrenes, aber zu IPv6 noch unkundiges IT-Personal um? Worüber diskutiert man nach erster Berührung mit dem Thema, was für „Überraschungen“ erwarten einen?

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

Das Netzwerk wird zum Systembus: hin zur Matrix der kürzesten Wege!

Letzte Woche ging das ComConsult Netzwerk-Redesign Forum 2010 zu Ende. Die starke Veränderung der Anforderungen an Netzwerke und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Eignung von Komponenten stand im Mittelpunkt des Forums. Viele neue Switching-Standards sind momentan in Bearbeitung. Auf dem Forum gab es klare Bekenntnisse der anwesenden Hersteller in Richtung dieser Standards und ihrer Umsetzung in 2010 und 2011. Dabei wurde auch deutlich, dass einige dieser Standards Hardware-abhängig sind, also in bestehenden Netzwerk-Komponenten nicht nachgerüstet werden können. Auch beim Neukauf ist momentan Vorsicht geboten, da je nach Hersteller die nächste Generation von Komponenten, die alle diese Standards erfüllt, erst stufenweise in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen wird. Einige wenige existierende Produkte erfüllen alle Anforderungen bereits jetzt.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

IP Version 6 – das Internet der nächsten Generation

Der vorhandene IPv4-Adressraum wird in den nächsten 2 Jahren erschöpft sein. Provider stellen weltweit auf IP Next Generation (IPng, Pv6) um. Damit werden mehr und mehr Dienste im Web nur über IPv6 ansprechbar sein. Für die Unternehmen entsteht unvermeidbar ein Mischbetrieb aus IPv4 und IPv6. Die Frage, ob, wann und wie im Unternehmen umgestellt werden soll, ist nun unvermeidbar.
Dieser erste Artikel einer 2-teiligen Serie behandelt folgende Fragen:

  • Was passiert zur Zeit bei IPv6, wer nutzt es bereits?
  • Welche Vorteile hat es?
  • Wie sieht ein möglicher Aktionsplan aus?
  • Wie sieht IPv6 technisch aus?

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

Fixed-Mobile-Convergence

Ist das Roaming zwischen WLAN und GSM schon reif für die Ablösung von DECT?

Das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen wird in der Regel als Fixed-Mobile-Convergence (FMC) bezeichnet. Dabei wird sowohl die Integration von GSM-Netzen und klassischen Telekommunikationsanlagen als auch die Nutzung von Wireless-LAN zur Übertragung von Sprache unter diesem Begriff zusammengefasst. Einige Hersteller verfügen schon länger über entsprechende FMC-Lösungen, dennoch ist bisher ein wirklicher Durchbruch ausgeblieben. Ohne eine solche Alternative ist aber vor allem die Ablösung von bestehenden DECT-Installationen kaum sinnvoll möglich. Und ohne die Ablösung von DECT ist die konsequente Einführung neuer, gänzlich IP-basierter Kommunikationslösungen nur bedingt möglich. Dabei wäre es für immer mehr Nutzer höchst wünschenswert, wenn sie statt DECT-Telefon, Festnetz-Apparat und Mobilfunk-Handy nur noch ein Gerät hätten, mit dem sie überall erreichbar wären. Für Unternehmen kommt neben der erheblich reduzierten Endgeräte-Vielfalt auch noch der Wegfall von DECT-Infrastrukturen hinzu. Damit verbunden sind natürlich nicht nur erhebliche Einsparpotenziale, sondern auch ein deutlicher Zuwachs an Komfort für die Nutzer.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

ENUM – Mittler zwischen Tradition und Neuzeit

Der Begriff ENUM taucht zuweilen im Zusammenhang mit der SIP-Telefonie auf. Allerdings scheint es sich bei ENUM nicht um eine Technik zu handeln, die man für neuartige Telefonie unbedingt braucht. Moderne Telefonanlagen funktionieren, ohne dass irgendjemand dazu ENUM konfigurieren müsste. Nicht einmal in den vergangenen Jahrgängen des Netzwerk Insider war der Begriff öfter als ein Mal zu finden.

Eigene Versuche der Autoren mit ENUM haben nun das Verständnis für die Wirkungsweise von ENUM vertieft. Das ist uns Anlass, die Leser des Netzwerk Insider über diese Technik zu informieren und ihren möglichen Nutzen für die moderne Telefonie zu bewerten.

Heutzutage werden alltäglich genutzte Dienste, sei es die Telefonie, Fax, E-Mail oder Instant Messaging, teilweise IP-basiert über das Internet als auch über das öffentliche Telefonnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) bereitgestellt. Der Trend geht jedoch eindeutig Richtung IP-basierter Netze. British Telecom (BT) hat mit dem Slogan „21CN – 21st Century Network“ bereits angekündigt, die PSTN-Infrastruktur in Großbritannien bis zum Jahr 2011 durch ein rein IP-basiertes Netz zu ersetzen.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »

HI-Speed Wireless IEEE 802.11n – The Next Generation

An Anforderungen sowohl seitens der Anwendungen als auch aus der modernen Architektur von Netzwerken nach Übertragungsgeschwindigkeiten in Wireless LANs jenseits der 100 Mbit/s fehlt es nicht. In Enterprise-Netzen sollen vollwertige Arbeitsplätze über Funk angebunden werden, im industriellen Fertigungsumfeld müssen zeitkritische Steuerungsprotokolle übertragen werden und beim Home Entertainment wollen neue Geschäftsideen wie Triple Play Video und andere Multi-media-Daten möglichst ohne störende Kabel ins Endgerät bringen.

Weiterlesen »

Klassiker
Kommentieren »