IPv6 ist eine Software-Migration! – Teil 1: Problemfälle

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Machen wir uns nichts vor: die Migration zu IPv6 ist kein Selbstzweck und somit auch kein rein internes Netzwerk- oder IT-Thema. Will man zu IPv6 migrieren, muss vor allem eines sichergestellt werden: unternehmenskritische Prozesse dürfen nicht gestört werden und die weniger kritischen am besten auch nicht. Perfekt verläuft eine Migration dann, wenn außerhalb der betroffenen IT-Abteilungen niemand etwas davon merkt.

Natürlich ist das ein frommer Wunsch, der unerfüllt bleiben wird. Zu groß sind die Verquickungen von IP mit allen anderen Ebenen des OSI-Modelles und auch darüber hinaus: bis in die Software hinein. Das beginnt bereits beim Dual-Stack. Die Entscheidung, ob V4 oder V6 wird nicht von irgendeinem ominösen Session-Layer und schon gar nicht vom Transport- oder Netzwerk-Layer getroffen, sondern von der Anwendung, beispielsweise dem Browser. Je nach Prozess kann es aber auch das Betriebssystem sein, das diese Entscheidung in seiner unendlichen Weisheit fällt. Und hier ist zu beachten, dass moderne Betriebssysteme den Dual-Stack per Default aktiviert haben, egal ob Windows, Linux oder OS X…Insider-Ausgabe jetzt anfordern >>

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