Jumbo Frames als „Nachbrenner“?

Kommentieren Drucken


Sie erinnern sich: Mit Gigabit Ethernet erblickte eine neue Technik das Licht der Welt, die landläufig unter der Bezeichnung „Jumbo Frames“ bekannt wurde. Die Idee dahinter war, dass eine Station, die große Datenmengen zu übertragen hat, weniger Pakete aussenden muss, wenn diese größer als die bei Ethernet sonst übliche Grenze von 1514 Byte sind. Und in der Tat findet man aus dieser Zeit (also vor etwa 10 Jahren) verschiedene Veröffentlichungen, die den Einsatz von Jumbo Frames für Hochleistungssysteme nahelegen. Die Beobachtung war nämlich, dass die damals aktuelle Server Hardware nicht in der Lage war, einen Gigabit-Ethernet-Adapter voll auszulasten, solange die normale Ethernet-Paketgröße verwendet wurde.

Dabei geht es weniger um die Einsparung von Bytes als vielmehr um die Verarbeitung der Pakete. Der Overhead, d.h. das Verhältnis von Paketheadern zur Nutzlast, verringert sich nämlich durch die Jumbo Frames um höchstens 4%. Dabei muss jedoch nur noch ein Sechstel der Paket-Header (Ethernet MAC, IP, TCP, etc.) von den Endgeräten verarbeitet werden…Insider-Ausgabe jetzt anfordern >>

Netzwerk Insider monatlich erhalten

Falls Ihnen als registrierter User diese Ausgabe des Netzwerk-Insiders nicht mehr vorliegt, senden wir Ihnen diese gerne auf Anfrage zu: Insider anfordern
Wenn Sie zukünfitg auch den Netzwerk Insider kostenfrei beziehen wollen, dann müssen Sie sich nur registrieren. Sie erhalten dann aktuelle Informationen und den Netzwerk Insider als PDF-Dokument per E-Mail zugesandt. Zur Registrierung

zugeordnete Kategorien: Archiv, LAN
zugeordnete Tags:

Sie fanden diesen Beitrag interessant? Sie können



Anmerkungen, Fragen, Kommentare, Lob und Kritik:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

.