Probleme lösen, bevor sie entstehen

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Eine Antwort auf IT-Budgetkürzungen
In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise, in denen Entlassungen und Budgetkürzungen an der Tagesordnung sind, stehen die IT-Abteilungen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen den ständig steigenden Datensicherungs- und -managementbedarf mit der Realität gewordenen Rückstellung von Investitionen unter einen Hut bringen.

Angesichts des Sparkurses der vergangenen Jahre sehen sich die IT-Manager, Storage-Administratoren sowie Backup- und Recovery-Teams gezwungen, einen gründlichen Blick auf ihre Prioritäten zu werfen und neue, kreative Möglichkeiten zu suchen, um die laufenden Kosten zu senken.

Eine der naheliegendsten Möglichkeiten ist natürlich, die vorhandenen und funktionierenden Systeme weiter zu nutzen und die Anschaffung neuer Systeme hinauszuzögern, zumal in den letzten Jahren ein allgemeiner Trend hin zur Maximierung der Systemeffizienz zu beobachten war. Und genau da müssen die Unternehmen jetzt auch bei ihrer Datensicherungsinfrastruktur und ihren Datensicherungssystemen ansetzen…!

Ein altgedienter Bestandteil der Datensicherungsinfrastruktur der meisten Unternehmen sind Bandlaufwerke und -bibliotheken. Immer mehr Unternehmen gehen bei der Sicherung eines Teils ihrer Daten jedoch verstärkt weg von Bandsystemen und hin zu Plattensystemen, wie z. B. Disk-to-Disk-, Replikations- oder Virtual-Tape-Lösungen, die zwar Bandlaufwerke und -bibliotheken emulieren, die Daten aber auf Plattensubsystemen speichern. Obwohl die plattenbasierten Backup-Lösungen viele Vorteile haben – zu nennen wären hier beispielsweise die regelbasierenden Speicherprozesse und schneller Restore – , gibt es doch nach wie vor einen großen Bedarf an Sicherung von Langzeitdaten. Dies macht Bandlösungen weiterhin erforderlich. Tapes bieten zum einen ein überragendes Preis-Leistungsverhältnis, wenn man die Kosten für Tape und die Speicherkapazität gegenüberstellt. Zum anderen erscheint es aus ökonomischer Sicht sinnvoller denn je, Langzeitdaten auf Datenträgern zu speichern, die zur Aufbewahrung keine Energie respektive Strom benötigen.

Unabhängig davon, welcher Lösungsansatz tatsächlich verfolgt wird, um die schwierige Balance zwischen schrumpfenden Budgets und steigenden Datenmengen zu finden, müssen die IT-Manager ihre Kenntnisse über die Datensicherungsumgebung erweitern, um fundierte Entscheidungen in Bezug auf die Sicherung von (Langzeit)Daten treffen zu können.

Für die Band-Umgebung gilt dabei besonders: Probleme, die bei der Tapeverarbeitung auftreten, müssen erfolgreich und vorausschauend behandelt werden. Es gilt, proaktiv festzustellen, welche Komponenten der Tape-Umgebung nicht korrekt eingerichtet waren, Konflikte verursachen oder nicht zufrieden stellend funktionieren. Nur so kann die Effizienz und Zuverlässigkeit von Datensicherung auf Tape und Restore langfristig gewährleistet werden. Dies ist ein nicht unwesentliches Argument für Storage-Administratoren, die unter anderem daran gemessen werden, wie gut es ihnen gelingt, Daten als überaus wichtiges Unternehmensgut zu verwalten, wiederherzustellen und eine ständig ansteigende Datenmengen zu managen.

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