Profiling oder das Ende der Privatheit

Kommentieren Drucken

Standpunkt Juni 2011

Das Selbstbestimmungsrecht über die Weitergabe persönlicher Daten nach außen ist nicht nur ein Fundament des Datenschutzes sondern unseres sozialen Miteinanders. Es gibt eine Privatsphäre, die unter einem besonderen Schutz steht und für die eine Person selbst entscheidet, wer einen Einblick erhält.

Dieses Selbstbestimmungsrecht gilt für IT-Nutzer anscheinend nicht mehr, wie folgende Beispiele kurz illustrieren:

  • Im April dieses Jahres ist aufgeflogen, dass iPhones und iPads Bewegungsprofile speichern1. Ob diese auch an Apple geschickt werden, ist nicht sicher, kann aber zumindest auch nicht ausgeschlossen werden. Diese Profile sind zwar nicht sehr genau, sie lassen aber einen erschreckenden Einblick in das Bewegungsverhalten eines Nutzers zu. Belastend kommt hinzu, dass das Bewegungsprofil ungeschützt auf dem iPhone oder iPad liegt.
    Ein Kollege von mir hat aus seinem iPhone das Profil ausgelesen und mir gezeigt. Hätte ich nicht gewusst von wem das Profil stammt, ich hätte trotzdem sofort auf ComConsult und meinen Kollegen getippt.

Netzwerk Insider monatlich erhalten

Falls Ihnen als registrierter User diese Ausgabe des Netzwerk-Insiders nicht mehr vorliegt, senden wir Ihnen diese gerne auf Anfrage zu: Insider anfordern
Wenn Sie zukünfitg auch den Netzwerk Insider kostenfrei beziehen wollen, dann müssen Sie sich nur registrieren. Sie erhalten dann aktuelle Informationen und den Netzwerk Insider als PDF-Dokument per E-Mail zugesandt. Zur Registrierung

zugeordnete Kategorien: Archiv
zugeordnete Tags:

Sie fanden diesen Beitrag interessant? Sie können



Anmerkungen, Fragen, Kommentare, Lob und Kritik:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

.