Teil 1: Einführung und Übersicht
veröffentlicht am 17. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Verschiedene der in den letzten Jahren diskutierten Übertragungssysteme und Steuerungsverfahren eignen sich nur für geringe Distanzen, also für die Anwendung IM Rechenzentrum. Das ist aber nur eine Seite der Medaille, denn es gibt kaum ein RZ, was nicht auch in die Fernkommunikation eingebunden ist. Besonders evident wird die Problematik dann, wenn ein Unternehmen oder eine Organisation mehrere Rechenzentren betreibt, die natürlich auch der Ausfallsicherheit dienen sollen. Die heute betriebenen Lösungen sind oft deutlich hinter dem aktuellen Stand der Technik, weil die Eigenheiten der Fernkommunikation teilweise nicht verstanden werden. Andererseits werden die Anforderungen an RZ-Netze, wie wir sie beschreiben haben, an den physikalischen Grenzen eines RZs nicht Halt machen. Problematisch ist hierbei besonders, dass Viele, die die Technik nicht wirklich verstehen, allzu viele Hoffnungen mit dem Begriff „Cloud Computing“ verbinden. Das kann zu herben Enttäuschungen führen, wie wir noch diskutieren werden.
Teil 2: Konservative und revolutionäre Ansätze
veröffentlicht am 18. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Als Vertreter der konservativen Ansätze betrachten wir exemplarisch die Ansätze von Cisco und Brocade. Cisco hat ohne Zweifel das weitreichendste Lösungsspektrum. Im Zweifel können sie auf die Geräte zurückgreifen, mit denen sie auch im Provider-Bereich sehr erfolgreich sind, allen voran die Reihe der 15.000-Switches. Brocade ist ein wichtiger Herausforderer, der ursprünglich aus dem SAN-Bereich kommt, aber durch die Integration von Foundry und die enge Kooperation mit IBM erheblich an Gewicht gewonnen hat.
Teil 3: Der Preis der Revolution
veröffentlicht am 21. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Die Idee, wichtige Redundanzfunktionen auf weit wandernde virtuelle Maschinen auszulagern, ist faszinierend, hat aber auch ganz klar ihren Preis. Deshalb steht diese Folge in unmittelbarem Zusammenhang mit der letzten. Außerdem ist es natürlich so, dass sich nicht wirklich alle Anwendungen gleich gutmütig in dieser Art und Weise behandeln lassen. Die Mindestvoraussetzung ist ja, dass sie virtualisiert sind. Hersteller wie SAP haben diesen Prozess durchlaufen, um ihren Kunden auch entsprechende Lösungen zu ermöglichen. Die allermeisten neuen Anwendungen, die z. B. intern auf einer Web-Organisation beruhen, wie viele Produkte für Unified Communications, kann man natürlich auch vergleichsweise problemlos einbinden. Aber, es gibt ja auch noch andere, vor allem ältere Anwendungen.
Teil 4: Evolution optischer Transportnetze
veröffentlicht am 21. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Wir werden in dieser Reihe sowohl von SONET als Vertreter der klassischen Fernkommunikationswege als auch von Carrier Ethernet als Vertreter der neuen Generation paketorientierter Weitverkehrsnetze sprechen. Diese Diskussionen bleiben aber ohne wirkliche Substanz, wenn wir nicht zunächst einen Blick auf die Evolution optischer Transportnetze werfen. Neben mehr allgemeinen Entwicklungen wie Verbesserungen bei Fasern, die wir hier nicht betrachten wollen, ist vor allem die Integration optischer Komponenten ein wesentliches Instrument für die Schaffung neuer Netze des Exa-Byte Zeitalters.
Teil 5: Evolution optischer Transportnetze: Basiskomponenten
veröffentlicht am 25. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Für die Evolution optischer Transportnetze sind die Basiskomponenten Lichtsender, Lichtempfänger, Lichtwellenleiter und Verstärker von besonderem Interesse. Ihre Entwicklung ist am Ende nicht nur maßgeblich für die zu erzielende Leistung, sondern auch für den Preis der Komponenten. Optische Kommunikation hat heute noch den Ruf, besonders teuer zu sein. Das wird sich durch die Integration der Strahlungsquellen, Modulatoren und Empfänger drastisch ändern. Die Revolution hat bereits begonnen, wie wir an den Transceivern für 10-, 40- und 100-GbE sehen können.
Teil 6: Integration optischer Komponenten, aktueller Stand
veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Die Integration optischer Komponenten hat eine Schlüsselfunktion für die Verbreitung optischer Netze. Solange optische Netze nur mit schrankgroßen Komponenten aufgebaut werden konnten, wurde ihr Einsatz aus Kosten- und Komplexitätsgründen auf das Notwendigste beschränkt, z. B. auf den Einsatz bei Seekabelsystemen. Genau das hat sich aber massiv geändert.
Teil 7: Todgesagte leben länger: SONET(1)
veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Eigentlich ist es ja schon fast amüsant: wenn es wirklich darum geht, auf dem Fernbereich zuverlässige Kommunikation zu etablieren, greifen alle Hersteller auch für die modernsten Konzepte letztlich gerne auf SONET zurück, auch wenn das nicht so offensichtlich erwähnt wird. SONET gibt es schon seit über 25 Jahren und es ist bezeichnend für dieses System, dass es sich einerseits im Laufe der Zeit an alle Änderungen der Technologie in Fernnetzen wie die Fortschritte mit DWDM anpassen konnte, andererseits aber offensichtlich in manchen Bereichen solche Vorzüge aufweist, dass man es beim besten Willen nicht einfach ersetzen kann. Es hat also auch noch eine aussichtsreiche Zukunft vor sich.
Teil 8: Todgesagte leben länger: SONET(2)
veröffentlicht am 27. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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In der letzten Folge hatten wir mit der Besprechung des fast schon unsterblichen SONET begonnen. Das setzen wir heute mit weiteren Einzelheiten fort.
Teil 9: Todgesagte leben länger: SONET(3)
veröffentlicht am 27. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Eine wesentliche Fähigkeit des SONET ist die, wirklich alles Denkbare an unterschiedlichen Verkehrsströmen integrieren z können. Basis dafür sind die Multiplexing-Prinzipien. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher SONET-Netzelemente, die zu entsprechenden Topologien zusammengesetzt werden können.
Teil 10: Todgesagte leben länger: SONET(4)
veröffentlicht am 27. Mai 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Mit der Betrachtung der möglichen SONET Netzkonfigurationen und der Relation zum SDH-Standard beenden wir mit dieser Folge die Darstellung von SONET. Am Ende steht aber eine Betrachtung darüber, inwieweit nun SONET dazu beitragen kann, die Ziele, die wir mit einem Netz für die RZ-Fernkopplung verbinden, zu erreichen.
Teil 11: Carrier Ethernet
veröffentlicht am 8. Juni 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Carrier Ethernet ist für Kunden aus dem Umfeld der Corporate Networks ein zunächst ungewohntes Thema, weil es vordergründig um eine Provider-Technologie geht. Das “normale” Ethernet hat eine Reihe von Mängeln, die sich in der Praxis immer wieder schmerzlich bemerkbar machen. Dennoch betreiben Unternehmen erfolgreich große Netze. Es hat sich über die Zeit bewährt, nur relativ kleine Layer-2-Strukturen aufzubauen und diese dann mit Layer-3-Strukturen z. B. unter OSFP zusammenzufassen. Das heißt im Klartext: jedes Mal, wenn Ethernet versagen könnte, klebt OSPF ein “Pflaster” auf die Fehlstelle. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Bei den Providern muss man grundsätzlich zwischen großen nationalen und internationalen Anbietern und Metro Carriern differenzieren.
Teil 12: Umbruch bei den Provider-Strukturen: von SONET und ATM zu Packet Optical
veröffentlicht am 9. Juni 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Carrier Ethernet wurde generell vom Metro Ethernet Forum MEF formuliert. MEF hat dadurch weitere IEEE-Standards angeregt, die aber wieder durch Interoperabilitätsprozeduren und Testverfahren ergänzt werden müssen. Auch diese kommen vom MEF. Die eigentlich für Standardisierungen im Bereich Provider-Netze zuständige ITU ist die Quelle für vielfältige standardisierte Lösungen auf dem Bereich der optischen Übertragung. ITU hält sich allerdings zurück, wenn es um die Entwicklung von Carrier Ethernet geht. Betrifft diese Entwicklung bereits durch ITU definierte Technologien und Verfahren, gibt es eine heftige Korrespondenz zwischen den Beteiligten. In diesem Zuge werden bestimmte Fragen und Entwicklungen aber auch an die Gremien IEEE 802.1 und 802.3 zurückverwiesen, weil es sich ja letztlich um Ethernet-Technologie handelt und es auch immer wieder Fragen hinsichtlich der Migration und Rückwärtskompatibilität gibt. So existieren ja bereits z. B. Verfahren zur Priorisierung und QoS-Stufendefinition bei 802.1. Es wäre nun Unsinn, für Carrier Ethernet völlig neue Verfahren in dieser Hinsicht zu entwickeln. Vielmehr ist es sinnvoll, die bestehenden Verfahren zu erweitern, wenn dies notwendig erscheint.
Teil 13: Packet Optical Network Platforms
veröffentlicht am 11. Juni 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
zugeordnete Kategorien: Netzwerke
WDM in seinen unterschiedlichen Ausprägungen (CWDM, DWDM) ist die einzige Technologie, die das grundsätzliche Problem des rasanten Wachstums des Verkehrsaufkommens lösen kann und die Tatsache, dass der meiste Verkehr eben auf der Basis von Ethernet-Paketen an das Netz herangetragen wird, macht Ethernet zu einem weiteren Lösungsbaustein. Dazu muss Ethernet aber um die schaltkreisbasierenden Vorzüge des SONET erweitert werden, sonst kann SONET nicht abgelöst werden. Das ist Sinn und Zweck neuer Ethernet-Tunnel Protokolle wie PBT (Provider Backbone Transport), PBB-TE (Provider Backbone Bridging Traffic Engineering), MPLS-TP und anderen.
Teil 14: Carrier Ethernet Grundfunktionen und Strukturierungsaspekte
veröffentlicht am 21. Juni 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
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Während man in kleineren Netzen durchaus RSTP und MSTP benutzen kann, sind Carrier hinsichtlich dieser Verfahren in größeren Netzen skeptisch, weil sie eine zu lange Reaktionszeit für das Wiederaufsetzen nach Fehlern befürchten. Diese Befürchtung teilen wir, weil große Netze signifikant mehr Verbindungen und MAC-Adressen zu verwalten haben und damit die Fähigkeiten von RSTP und MSTP schnell ausreizen können. Carrier, und auch wir, möchten die Quellen von Service-Unterbrechungen soweit wie möglich minimieren. Der Standard PBB-TE stellt einen Ansatz hierfür dar.
Teil 15: CE QoS und Provider Backbone Bridging
veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Dr. Franz-Joachim Kauffels
zugeordnete Kategorien: Netzwerke
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