Unified Communications – bringt Flexibilität in unsere Kommunikation

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Teil 1 von 4 aus der Serie "Unified Communications"

Vernetzung und Kommunikation gehören zum täglichen privaten und beruflichen Alltag der Menschen. Wir sind „hyperconnected“, und wir kommunizieren „always and all ways“. Dafür stehen uns immer mehr und immer multifunktionalere Geräte zur Verfügung. Der Variantenreichtum an nutzbaren Kommunikationsplattformen und -medien wächst täglich. Immer mehr wird deutlich, dass eine sinnvolle, effiziente und wirtschaftlich verträgliche Vernetzung und Kommunikation nur noch möglich werden, wenn wir unsere Kommunikationswege und -methoden einander angleichen, sie vereinheitlichen, sie unifizieren. Das ist Unified Communications (UC) – „… eine individuelle Basisarchitektur aus standardisierten Kommunikationsdiensten. Sie dient dem effektiven, effizienten und sicheren Suchen, Finden und Erreichen von Personen (Menschen), Informationen (Wissen) und Prozessen auf der Grundlage moderner Netze.“ (Unified Communication Praxisleitfaden, Carl Hanser Verlag)

In diesem ersten Beitrag unserer Reihe zu Unified Communications geht es darum, wie UC im Unternehmen aussieht und welche Komponenten, Funktionen und Eigenschaften eine besonders gute und moderne UC-Architektur für Unternehmen auszeichnet. In den Folgebeiträgen wird es um diese Themen gehen: Was sind die Business-Treiber für UC? Welche Anforderungen stellt UC an die Netzinfrastruktur? Worin bestehen die Vorteile von UC in Kombination mit modernen Customer-Service-Center-Lösungen?
Natürlich nutzen wir noch unsere Festnetztelefone. Auch das Zweit- und Dritt-Handy sind meist bereits Standard. Mit PC und Internet kann nahezu jeder Menschen in allen Altersgruppen umgehen. Neue und modernste Smart-Geräte sind die jüngste Generation von Kommunikationsmitteln. Smart-Phones haben sich bereits etabliert. Genau wie Tablets als eine Form von Smart-Notebooks. Zunehmend ist die Anzahl von Smart-TV für interaktives Fernsehen, Smart-Kameras, deren ursprüngliche Funktionen, das Fotografieren und Filmen, durch integrierte Vernetzungsfunktionen wie WLAN und Web-Browser erweitert werden. Soziale Netzwerke und Multimedia-Kommunikation in Form von Video-Konferenz, Video-Stores, Video-Dokumentation, aber auch Video-Überwachung gehören vor allem für die jüngere Generation von Anwendern zum täglichen Kommunikationsumfeld.

Die Zahl der Menschen, mit denen wir vernetzt sind, vor allem aber die, mit denen wir vernetzt sein könnten, steigt täglich. Genau wie die immer unüberschaubarer werdende Breite der für unsere Kommunikation nutzbaren Geräte und Medien. Wir haben die „Freiheit“, uns zu entscheiden. Doch Eines wird immer spürbarer: Unsere Kommunikationspartner und wir sind immer mehr gezwungen, unsere Kommunikationsweise einander anzupassen, wenn wir Informationen zuverlässig (sicher), effizient und komfortabel miteinander austauschen wollen. Wir passen unsere Kommunikationsweise einander an, vereinheitlichen – „unifizieren“ – die Kommunikation in unserem Netzwerk.

Genau das muss auch im Unternehmen stattfinden: die Integration, Anpassung und Adaption der Unternehmenskommunikation auf die Geschäftsprozesse. Erst eine vereinheitliche Kommunikation zwischen Mitarbeitern, dem Unternehmen mit seinen Partnern und Kunden, aber auch den Systemen und Prozessen des Unternehmens untereinander, ermöglicht einen wirtschaftlichen und wettbewerbsfähigen Geschäftsalltag.

Das erfordert einfache Kommunikationsarchitekturen mit vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten für den Einsatz nahezu beliebiger Endgeräte und die Nutzung modernster Kommunikationsmedien – so etwas wie die Alcatel-Lucent OpenTouch™ Suite, eine modulare Architektur aus standardisierten Kommunikationsdiensten und -funktionen für alle individuellen Kommunikationsanforderungen im Unternehmen. Alle Dienste und Applikationen der Architektur werden über einen offenen SIP-Kern miteinander verschaltet und gesteuert. Eine funktional vereinheitlichte Anwenderapplikation (Client) für alle Endgeräte sorgt für Flexibilität in der Gerätewahl, Effektivität und Komfort in der Handhabung. In einer Darstellung konsolidierte Erreichbarkeitsinformationen aus den verschiedensten Systemen sorgen für optimale Effizienz in der Kommunikation, zum Beispiel: Ist der andere Teilnehmer einloggt im Netz? Ist sein PC, Notebook oder Tablet am Netz angeschlossen? Telefoniert er gerade? Wie ist seine persönliche Erreichbarkeit laut Kalender (Urlaub, Besprechung , Kundentermin …)?

Die automatische Anzeige geschäftsprozessrelevanter Informationen auf dem PC durch Erkennen eingehender Rufnummern oder gar das automatische Weiterleiten einer eingehenden Kommunikation auf der Basis von geschäftlichem Kontext und der Erreichbarkeit von Mitarbeitern über verschiedene Kommunikationswege im Unternehmen garantieren einen höchst effizienten Informationsfluss.
Wenn die Mitarbeiter, je nach Umgebung und Anforderungen, verschiedene Geräte, Dienste und Medien für die Unternehmenskommunikation nutzen können, dann sollten sie auch während einer bestehenden Konversation zwischen diesen drei Elementen unterbrechungsfrei umschalten können: ein Telefonat mit dem Handy beginnen, es nahtlos auf ein Tablet übertragen und zur Web-Kollaboration mit Video erweitern.

Selbstverständlich wird das technologische Grundmodell der Alcatel-Lucent OpenTouch™-Architektur auf virtualisierten Serverplattformen implementiert, die in ihrer funktionalen, modularen und lizenztechnischen Skalierung sehr flexibel an die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens anpassbar sind. Das Unternehmen kann die Server sowohl im eigenen Netz betreiben – quasi als Private-Cloud-Dienst , sie jedoch ebenso gut in der Public Cloud eines Servicedienstleisters betreiben lassen. Die letztere Variante gewinnt vor allem bei den kleinen und mittleren Unternehmen zunehmend an Bedeutung.

Die technologischen Möglichkeiten sind da. Jetzt geht es darum, genauer hinzusehen, um die Planung, Einführung und kontinuierliche Verwendung von UC erfolgreich zu gestalten. Welches Unternehmen und wer im Unternehmen braucht UC? Was die geschäftlichen Treiber von UC? Wodurch rechnet sich UC? Was müssen moderne Netzwerke mitbringen, um einen sicheren und wirtschaftlichen UC-Betrieb zu ermöglichen? Welche Erweiterungsmöglichkeiten gibt es im UC-Umfeld, z.B. in Richtung automatisierter Mitteilungsdienste und multimedialer Kundendienstzentren? Wie werden diese und andere Fragen durch die Alcatel-Lucent OpenTouch™ Suite beantwortet? Seien Sie gespannt auf die folgenden Artikel unserer Serie!

Teil 2: Unified Communications – braucht Business-Treiber für den Erfolg »


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