Optionaler Thementag „Netzwerk-Sicherheit“

Umgang mit zielgerichteten Angriffen 

  • Wie zielgerichtete Angriffe bzw. Advanced Persisten Threats (APTs) funktionieren und welche Bedrohungen davon ausgehen 
  • Welche Angriffsmethoden werden genutzt und wie sieht ein typischer Werkzeugkasten eines Angreifers aus? 
  • Analyse von bekannten Angriffen: Warum sind system-und anwendungsübergreifende Strategien notwendig? 
  • Wie können Symptome von Angriffen erkannt werden und welche Rolle spielen Protokollierung, 2nd Generation SIEM und Big Data? 
  • Sicherheitsgateways im Netzwerk zur Abwehr von Angriffen 
  • Notwendigkeit einer effektiven und effizienten operativen Informationssicherheit  
  • Entscheidende Grundlage: Security by Design 
  • Bedeutung eines Information Security Management System (ISMS) für den Umgang mit zielgerichteten Angriffe 
  • Sensibilisierung der Nutzer und Administratoren 

Elemente der operativen Informationssicherheit 

  • Anforderungen in Standards: ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz-Kompendium 
  • Wie unterscheiden sich spezielle Bereiche wie z.B. Industrial IT und gibt es besondere Anforderungen für Kritis-Bereiche? 
  • Aufbau eines Security Operation Center (SOC) 
  • Prozesse der operativen Informationssicherheit 
  • Systematisches Schwachstellen-Management und zugehöriger Werkzeugkasten 
  • Integration der operativen Informationssicherheit in den Lebenszyklus von IT-Komponenten 
  • Security Testing und Penetration Testing 
  • Kernelement Security Incident Management / Prozess zur Behandlung von Sicherheitsvorfällen 
  • Von Change Management über das Incident Management bis zum Notfallmanagement: Schnittstellen zu IT-Prozessen 
  • Ohne Risikomanagement geht es nicht 

Schwachstellen-Scanner und Angriffswerkzeuge 

  • Wie Schwachstellen-Scanner funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten 
  • Scanning auf Netzwerk-, Betriebssystem- und Anwendungsebene 
  • Scanning und Security Testing von Web-Anwendungen und Web-Services 
  • Compliance Checks: Möglichkeiten und Grenzen 
  • Produktbeispiele: Nessus, OpenVAS, Burp, ZAP und andere Werkzeuge 
  • Automatisiertes Schwachstellen-Scanning 
  • Integration von Schwachstellen-Scannern in internes Netz und in den DMZ-Bereich 
  • Risiken beim Schwachstellen-Scanning und Penetration Testing 
  • Datenschutzaspekte 
  • Welche Anforderungen an Security Scans und Tests gibt es in Standards zur Informationssicherheit? 
  • Elemente eines Konzepts für Schwachstellen-Scanning, Security Testing und Penetration Testing 
  • Festlegung von Scan-Zielen und Vorgaben zu Scan-Methode, Testtiefe, Testfrequenz 
  • Auswertung von Scan- bzw. Testergebnissen und zugehöriges Berichtswesen 

Security Information and Event Management (SIEM) 

  • Architektur, Funktionsweise von SIEM-Lösungen und Abgrenzung zu Log Management 
  • Welchen Mehrwert bietet ein SIEM für den Nutzer? 
  • Typische Anforderungen an eine SIEM-Lösung 
  • Wie funktioniert die Anbindung der IT an ein SIEM? 
  • Schnittstellen zu Ticketing-Systemen und Systemen der operativen Informationssicherheit 
  • Wie funktioniert eine anwendungs- und systemübergreifende die Erkennung von Anomalien und Angriffen? 
  • Besondere Bedeutung von Künstlicher Intelligenz 
  • SIEM as a Service und Managed SIEM: Betriebsformen, Möglichkeiten und Grenzen des Outsourcing 
  • Welche Produkte sind am Markt verfügbar und was leisten sie? 
  • Ist ein SIEM nur passiv oder könnte auch aktiv und selbständig ein Sicherheitsvorfall beseitigt werden? 
  • Prozesse, typische Organisationsformen und notwendige Kompetenzen für Betrieb und Nutzung eines SIEM 
  • Datenschutz und Risiken: Worauf ist beim Betrieb eines SIEM zu achten? 

Automatisierte Abwehr von Angriffen und anderen Sicherheitsvorfällen  

  • Network Access Control (NAC): Einsatz von Profiling-Techniken 
  • Next Generation NAC und Compliance Checks 
  • Dynamische Netzsegmentierung: SDN-basierte Konzepte, Mikrosegmentierung mit VMware NSX und Cisco SDA 
  • Interaktion zwischen Sicherheitskomponenten zur Erkennung und Abwehr von Angriffen 
  • User and Entity Behavior Analytics in Verbindung mit dynamischen Policies auf Sicherheitskomponenten 
  • Beispiele Cisco Tetration und Aruba Introspect 
  • Auslösen von Aktionen auf Sicherheitskomponenten durch ein SIEM 

Praxisdemonstrationen 


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NAC in der Praxis

  • Warum IEEE 802.1X immer noch ein Alptraum sein kann
  • Best Practice NAC: Wie NAC erfolgreich umgesetzt und betrieben werden kann
  • Der Teufel steckt im Detail: Wo sich die Hersteller unterscheiden
  • Projektbeispiele
  • Typische Fehler in der Praxis
  • Evolution von NAC: Von Advanced Monitoring über Profiling bis hin zur Abwehr zielgerichteter Angriffe


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Software-Defined Data Center – Virtualisierung in der Analyse

08.07.-09.07.19 in Bonn

Web_virt Virtualisierung ist die Basis für ein modernes Software-Defined Data Center (SDDC). Das Seminar analysiert aktuelle sowie etablierte Technologien und zeigt, wie SDDC und Virtualisierung den Betrieb von Servern, Speicher, Netz und IT-Sicherheit vereinfachen. Produkte und Lösungen führender Hersteller für Virtualisierung und SDDC werden diskutiert und anhand vieler Praxisbeispiele bewertet.

Fallstricke und Best Practice bei NAC

  • Warum IEEE 802.1X immer noch ein Alptraum sein kann
  • Best Practice NAC: Wie NAC erfolgreich umgesetzt und betrieben werden kann
  • Welches Sicherheitsniveau mit NAC überhaupt geschaffen werden kann
  • Ist MACsec eine Alternative?
  • Evolution von NAC: Von Advanced Monitoring über Profiling bis hin zur Abwehr zielgerichteter Angriffe


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