WPA2 gehackt: ist WPA3 sicherer?


Zusammen mit einer grundsätzlichen System-Architektur wurde Ende 2018 auch ein Teil des 5G New Radio definiert, der Grundlage für alle frühen Implementierungen ist. 5G NR ist technisch anspruchsvoll und hoch spannend, denn alle Funktionen müssen ja schließlich und endlich über die Luftschnittstelle implementiert werden. Aufgrund der allgemeinen Technologieentwicklung ist zu erwarten, dass das 5G NR nie wirklich „fertig“ wird, sondern dass es wie bei LTE eine Reihe von Stufen geben wird, in denen es sich entwickelt. 5G NR definiert u.a. die drahtlose Schnittstelle zwischen einem Endgerät (welcher Art auch immer) und der 5G Infrastruktur. Die erste Version ist für den Anwendungsbereich eMBB im so genannten NSA-Modus (Non Stand Alone), was einfach bedeutet, dass 5G NR im Zusammenhang mit bestehenden LTE-Lösungen betrieben wird. Es stellt also nicht nur die Schnittstelle, sondern auch den standardisierten Migrationsweg fest.

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Vorsicht mit asymmetrischem Routing!


Frage: Was ist das Tolle am Spanning Tree Protocol (STP)? Antwort: Es gibt immer nur genau einen Weg von Quelle zu Ziel. Das schafft klare Verhältnisse. Aber Sie alle kennen den Nachteil dieses Konzepts: Die redundanten Verbindungen sind nur „Redundanz“ im Sinne des Dudens, also „eigentlich überflüssige, für die Information nicht notwendige Elemente“.

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IT-Infrastrukturen für das Gebäude der Zukunft

10.09.-11.09.18 in Bonn

Mail_itneubauDas Gebäude der Zukunft erfordert IT-Infrastrukturen, die Gewerk-übergreifend sind, die sowohl in der Datenverarbeitung als auch in der Klimatisierung, Zugangssicherung oder allgemeiner gesprochen der Gebäude-Automatisierung eingesetzt werden können. Diese Veranstaltung wendet sich an Planer aller Gewerke und bietet den idealen Blick über den Tellerrand, um zu einer erfolgreichen und wirtschaftlichen Gewerke-übergreifenden Planung zu kommen und einen langfristig flexiblen Betrieb eines neuen Gebäudes zu erreichen.Zur Veranstaltung»

Nicht jede Anwendung ist für WLAN geeignet


Die Aussage „das Netzwerk hat Schuld“ ist ein bekannter Trick, der immer dann einen Zeitgewinn verspricht, wenn Anwender sich beklagen und auf Anhieb niemand eine Lösung parat hat. Und gerade bei WLAN ist der Nachweis schwierig, dass alles einwandfrei funktioniert. So einen Fall durfte ich neulich wieder einmal untersuchen.

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Offene Diskussion mit den Teilnehmern

  • IEEE 802.11ax: das Allheilmittel für alle Probleme?
  • Mieter verzichten auf eigene Netzwerke und WLANs, ist das realistisch?
  • Funknetze überlagern sich und stören sich, reicht ein Frequenz-Kataster?
  • Wer sollte in Zukunft die Planungs- und die Betriebshoheit haben?


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Effizienz statt Bitrate, das neue WLAN-Paradigma

  • Immer mehr WLAN-Endgeräte, aber begrenzte Bitrate: kann das gutgehen?
  • Naht die Rettung in Form des 60-GHz-WLAN?
  • Kann Mobilfunk das WLAN entlasten oder ist es umgekehrt?
  • BLE, Z-Wave, Sigfox, LoRa und andere Funktechniken für das IoT
  • Droht jetzt das Funk-Chaos? Was lässt sich dagegen tun?
  • Werden wir jetzt Funk-verstrahlt? Was lässt sich dagegen tun?


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Manchmal sucht man sich „einen Wolf“


Meinen Seminarteilnehmern versuche ich immer wieder „einzubläuen“, dass Fehlersuche oft nur gelingt, wenn man sich von der „Fixen Idee“ befreit, wo denn der Fehler vermutlich zu finden sei. Ich muss also erst einmal alle Fakten wertfrei zusammentragen, bevor ich mich an die Analyse mache. Sicher, Erfahrung ist sehr hilfreich, etwa der Art: „Wenn Problem X auftritt, dann hat bestimmt mal wieder jemand an Y herumgespielt“. Aber die wirklich komplexen Probleme löst man so nicht. Leider nehme ich den Mund in dieser Hinsicht ziemlich voll und bin dennoch nicht davor gefeit, selbst in diese Falle zu tappen…

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Report: Cisco Spark, Microsoft Teams und Unify Circuit in der Analyse: Kriterien und Erfolgsszenarien für den Einsatz von UCC-Produkten

Erscheinung: Januar 2018

uc-tools_cover_webComConsult Research stellt die Analyse von Dr. Jürgen Suppan zur Auswahl von Kollaborationsprodukten und ihrer erfolgreichen Einführung vor. Die Einführung von UCC bedarf einer sehr präzisen Produktauswahl und einer sorgfältig geplanten Einführung. Dieser Report legt die Basis dazu. In keinem Fall sollte blind das UCC-Produkt des Herstellers gekauft werden, dessen UC-Lösung man bereits im Unternehmen hat.

WPA2 gehackt: Ist WLAN jetzt tot?


Sie haben es sicher bereits gelesen: „KRACK“ heißt die nun entdeckte Verwundbarkeit der WLAN-Verschlüsselung. Ein nettes Wortspiel, das für „Key Reinstallation AtaCK“ steht. Forscher der Katholischen Universität Leuven in Belgien haben es herausgefunden und veröffentlicht. Was steckt dahinter? Und wie ist die Gefahr zu bewerten?

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Wenn der Computer „nach Hause telefoniert“


Lokale Netze ohne ein Default Gateway? Ist das möglich oder gar sinnvoll? Die Antwort: Im Prinzip ja. So konnte ich vor vielen Jahren die Wirkungsweise eines „Wurms“ mittels Protokollanalyse studieren. In diesem Fall der so genannte W32.Blaster. Die Verbreitung ist simpel. Der Wurm versuchte sich auf das Port 135 beliebiger Systeme zu verbinden. Zu diesem Zweck hat er einfach IP-Adressen hochgezählt und mit jeder einen TCP-Verbindungsaufbau (SYN) versucht. Sollte eines Ihrer internen Systeme mit einem solchen Wurm befallen sein, so werden die meisten dieser Pakete in Richtung Internet gelenkt. Welcher Schaden dabei entstehen kann und was man dagegen tut, will ich nicht diskutieren. Ohne ein Default Gateway wäre diese Form der Verbreitung jedenfalls nicht möglich.

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Cisco „Campus Fabric“ oder Software-defined Access


Ohne das Attribut “Software-defined” lassen sich derzeit offensichtlich keine neuen Produkte mehr an den Mann bringen. Nach den Software-defined Networks (SDN) haben wir an dieser Stelle das Software-defined Data Center (SDDC) diskutiert. Sie erinnern sich, es ging um den Einsatz so genannter Overlays und um die Frage, ob man diese besser auf dem Server bzw. Hypervisor oder in den Netzkomponenten realisiert. Nun also Software-defined Access (SDA).

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WLAN, Mobilfunk und andere Funktechniken – gegenseitige Ergänzung oder Störfaktor?

  • Die Grenzen des WLAN und neue Ideen zu deren Überwindung
  • WLAN Offload und Konsequenzen für Betreiber
  • Muss man Funkdienste gegeneinander abschirmen?
  • Freiheit von Störungen sicherstellen: Funkfrequenzkataster
  • Gesundheitsrisiko Funk? Muss man am Ende den Menschen abschirmen?


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Troubleshooting in vernetzten Infrastrukturen

11.09.-14.09.18 in Aachen

efehlDieses Seminar vermittelt, welche Methoden und Werkzeuge die Basis für eine erfolgreiche Fehlersuche sind. Es zeigt typische Fehler, erklärt deren Erscheinungsformen im laufenden Betrieb und trainiert ihre systematische Diagnose und die zielgerichtete Beseitigung. Dabei wird das für eine erfolgreiche Analyse erforderliche Hintergrundwissen vermittelt und mit praktischen Übungen und Fallbeispielen in einem Trainings-Netzwerk kombiniert.

Muss man Gebäude abschirmen?


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einigen Jahren eine technische Richtlinie mit dem Titel „Elektromagnetische Schirmung von Gebäuden“ (BSI TR-03209) veröffentlicht. Darin finden sich neben allerlei theoretischen Grundlagen zur Wellenausbreitung und deren Schirmung insbesondere auch umfangreiche Messreihen zur Dämpfung verschiedenster Baumaterialien (im Teil 2). Sie können sich vorstellen, dass ich die Lektüre sehr interessant fand.

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Ist Windows für Produktionsumgebungen geeignet?


So ein Unsinn, was soll diese Frage? Selbstverständlich ist es das. Windows findet sich fast überall und also auch in Systemen der industriellen Produktion, zur Prozessvisualisierung, zum Messen, Steuern und Regeln, usw. So rüstet z.B. ein bekannter Deutscher Hersteller von Hochfrequenzmesstechnik seine Produkte mit Windows aus, oft in einer „Embedded Version“. Interessanterweise setzt ausgerechnet ein amerikanischer Hersteller solcher Geräte auf LINUX, aber das nur am Rande. Mir geht es um etwas anderes.

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Ein Zertifikat für WLAN Clients?


Sie erinnern sich an meinen vergangenen Standpunkt? Darin berichtete ich über ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF), das sich im WLAN außergewöhnlich verhielt. Unter anderem stellte ich fest, dass der WLAN-Adapter des FTF andere Bitraten verwendete, als von den Access Points vorgegeben. Nun werden Sie sagen: Wofür gibt es die Wi-Fi Alliance? Die ist schließlich dafür da, die Interoperabilität von WLAN-Komponenten zu testen. Solange ich Access Points und Endgeräte einsetze, die von der Wi-Fi Alliance zertifiziert sind, sollte es doch keine Probleme geben, oder?

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Was bringt der neue WLAN-Standard?


Kurz vor Weihnachten hat das IEEE den neuen WLAN-Standard IEEE 802.11-2016 veröffentlicht. Was? Schon wieder neue WLAN-Techniken? Gehören damit unsere WLAN-Komponenten, die teilweise noch aus dem letzten Jahrzehnt stammen, endgültig aufs Abstellgleis, sprich in den Elektroschrott? Keine Sorge: Der genannte Standard bringt eigentlich nichts Neues. Und dennoch gibt es neue Ideen und Entwicklungen im WLAN-Umfeld, die ich in diesem Artikel etwas beleuchten möchte.

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WLAN Clients senden weiter als man denkt!


Ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) im Testbetrieb bei einem meiner Kunden: Regelmäßig kommt es zu Störungen und das FTF bleibt unvermittelt stehen. Das Fahrzeug verfügt über allerhand Sensoren, um seinen Weg zu bestimmen. Es fährt also eigentlich autonom. Aber zur Einbindung in eine Fertigungsumgebung ist eine WLAN-Anbindung vonnöten. Und hierfür macht der Hersteller genaue Vorgaben: 95% aller Anfragen müssen spätestens nach 200 Millisekunden beantwortet werden. Und 99% aller Anfragen spätestens nach einer halben Sekunde. Aufregend, wenn man dieses FTF in ein vorhandenes WLAN integrieren möchte, in dem es hunderte Clients und zig Anwendungen gibt…

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Crashkurs IT-Recht für Nichtjuristen

08.10.18 in Bonn

IT-RechtBasis-Kenntnisse im IT-Recht sind ein Muss für jeden Projektleiter oder Entscheider. Dieser Crash-Kurs bringt Sie in einem Tag auf den Stand des notwendigen Wissens: Vertragsrecht, Datenschutz, Lizenzrecht, Compliance, IT-Sicherheit und Haftung.

Enterprise WLANs – ein Sammelbecken aus Zukunft und Altlasten

  • Erfahrungsbericht: Anforderungen und Fallstricke aus der Praxis
  • In welche Richtung entwickelt sich WLAN weiter?
  • Stand der Dinge bei 802.11ax und 11ay
  • Der Dual-Band AP – eigentlich ein Auslaufmodell!
  • Sind Gäste-WLANs noch zeitgemäß?
  • Wie sehen zukunftsträchtige WLAN-Konzepte aus?


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Universelle Mobilität – ist das gesund?


Sie haben es vermutlich gelesen: Microsoft hat seine neue Deutschland-Zentrale in München bezogen. Dort erlebt man nun, wie Microsoft sich die Arbeit der Zukunft vorstellt. Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr. Mitarbeiter arbeiten im „Home-Office“ oder nutzen vor Ort einen der zahlreichen „Workspaces“. Da gibt es Think Workspaces, wo Ruhe zum konzentrierten Arbeiten herrscht. Oder Share & Discuss Workspaces für spontane Meetings. Es gibt Converse Workspaces, Accomplish Workspaces und so weiter. Microsoft nennt das „ideale Bedingungen für zeitgemäßes Arbeiten“.

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Universelle Mobilität – ist das gesund?


Sie haben es vermutlich gelesen: Microsoft hat seine neue Deutschland-Zentrale in München bezogen. Dort erlebt man nun, wie Microsoft sich die Arbeit der Zukunft vorstellt. Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr. Mitarbeiter arbeiten im „Home-Office“ oder nutzen vor Ort einen der zahlreichen „Workspaces“. Da gibt es Think Workspaces, wo Ruhe zum konzentrierten Arbeiten herrscht. Oder Share & Discuss Workspaces für spontane Meetings. Es gibt Converse Workspaces, Accomplish Workspaces und so weiter. Microsoft nennt das „ideale Bedingungen für zeitgemäßes Arbeiten“.

Wahrscheinlich sieht Ihr Arbeitsplatz noch ganz gewöhnlich aus. Tastatur, Bildschirme, Maus und vielleicht ein Laptop in der Docking Station daneben. Aber Hand aufs Herz, ohne Funk geht auch dort fast nichts mehr. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen und sich in einen Besprechungsraum begeben, erwarten Sie selbstverständlich die Möglichkeit, auf Ihre Daten zugreifen zu können – Präsentationen halten Sie vom Laptop oder vielleicht bereits von einem Tablett. Ob das praktischer ist, sei dahingestellt, leichter ist es allemal. Und selbstverständlich ist Ihr Smartphone immer dabei – und „always on“.
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IP-Wissen für TK-Mitarbeiter – Seminarplus

03.09.-04.09.18 in Bonn

Mail_IP-WissenDieses Seminar vermittelt TK-Mitarbeitern ohne Vorkenntnisse im Bereich LAN und IP das erforderliche Wissen zur Planung und zum Betrieb von VoIP-Lösungen. Die Inhalte sind so gegliedert, dass Sie die Grundlagen schnell verstehen. Es werden die wichtigsten VoIP-spezifischen Aspekte vorgestellt und unter praxisrelevanten Gesichtspunkten beleuchtet. Die Themen erstrecken sich von IP und LAN-Grundlagen hin zu praxisrelevanten Themen wie QoS, Jitter und Bandbreiten-Fragen. Ziel ist es dem IP-Unkundigen die wichtigen Grundlagen der Netzwerktechnik kompakt und praxisnah zu vermitteln.

Funk – das Medium der Zukunft! Ist Ethernet tot?

  • Wo steht Wireless LAN heute, wo geht es hin?
  • Welchen Bedarf haben Anwendungen heute und in Zukunft?
  • Welche Auswirkungen hat das auf Sicherheit?
  • Welche Auswirkungen hat das auf die WLAN-Planung?
  • Wie investieren Unternehmen zukunftssicher in Funktechnik?
  • Weder WLAN noch Ethernet, ist Mobilfunk eine Alternative?


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Redundanz schützt vor Fehlern nicht


„Virtuelle Switches“ sind eine tolle Sache. Zwei LAN Switches werden zu einem Paar verbunden. Die Firmware fasst beide Switches zu einem neuen „virtuellen“ Switch zusammen. Das bedeutet, es gibt nur eine gemeinsame Benutzerschnittstelle, eine Routen-Tabelle, eine MAC-Adresstabelle, einen Spanning-Tree-Prozess, und so fort.

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