Vorbereitung auf IPv6 – Erfolgsfaktoren und (erste) Praxiseinblicke

Gestern noch“ wurde IPv6 gerne im Rahmen der Systemhärtung gezielt deaktiviert. Mittlerweile hört und liest man z.B. von Überlegungen, ob man nicht mit einem ohnehin anstehenden Wechsel auf Windows 7 „Nägel mit Köpfen“ machen und auch gleich auf IPv6 übergehen soll. Geht das so einfach, gar nebenbei?

Warnende Geleitworte, überblicksartige Artikel zu IPv6, zur Theorie der damit einhergehenden Neuerungen und zu grundsätzlichen Erwägungen, warum man wechseln sollte, hat es schon zahlreiche gegeben. Warum dann also „noch ’nen IPv6-Beitrag“? Es ist der Versuch, aus Diskussionen mit ComConsult-Kunden (z.B. auf Sonderveranstaltungen), sowie aus eigener Praxis aus dem ComConsult-Testlabor (siehe z.B. Windows 7), den eher ab-strakten Einführungen erste Eindrücke aus dem praktischen Umgang mit IPv6 hinzuzufügen. Welche Fragen treiben erfahrenes, aber zu IPv6 noch unkundiges IT-Personal um? Worüber diskutiert man nach erster Berührung mit dem Thema, was für „Überraschungen“ erwarten einen?

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Das Netzwerk wird zum Systembus: hin zur Matrix der kürzesten Wege!

Letzte Woche ging das ComConsult Netzwerk-Redesign Forum 2010 zu Ende. Die starke Veränderung der Anforderungen an Netzwerke und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Eignung von Komponenten stand im Mittelpunkt des Forums. Viele neue Switching-Standards sind momentan in Bearbeitung. Auf dem Forum gab es klare Bekenntnisse der anwesenden Hersteller in Richtung dieser Standards und ihrer Umsetzung in 2010 und 2011. Dabei wurde auch deutlich, dass einige dieser Standards Hardware-abhängig sind, also in bestehenden Netzwerk-Komponenten nicht nachgerüstet werden können. Auch beim Neukauf ist momentan Vorsicht geboten, da je nach Hersteller die nächste Generation von Komponenten, die alle diese Standards erfüllt, erst stufenweise in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen wird. Einige wenige existierende Produkte erfüllen alle Anforderungen bereits jetzt.

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Datenschutz für Netzwerkadministratoren

23.09.-24.09.19 in Bonn

web_DATNWAdmin Die EU-Datenschutzverordnung enthält neben den administrativen Neuerungen auch zahlreiche technische Anforderungen, die durch die IT-Abteilung des Unternehmens umgesetzt werden muss. Dieses Seminar behelligt Techniker nicht mit den zahlreichen Vorschriften zu Benutzerrechten, sondern konzentriert sich auf die technischen Aspekte der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzverordnung.

IP Version 6 – das Internet der nächsten Generation

Der vorhandene IPv4-Adressraum wird in den nächsten 2 Jahren erschöpft sein. Provider stellen weltweit auf IP Next Generation (IPng, Pv6) um. Damit werden mehr und mehr Dienste im Web nur über IPv6 ansprechbar sein. Für die Unternehmen entsteht unvermeidbar ein Mischbetrieb aus IPv4 und IPv6. Die Frage, ob, wann und wie im Unternehmen umgestellt werden soll, ist nun unvermeidbar.
Dieser erste Artikel einer 2-teiligen Serie behandelt folgende Fragen:

  • Was passiert zur Zeit bei IPv6, wer nutzt es bereits?
  • Welche Vorteile hat es?
  • Wie sieht ein möglicher Aktionsplan aus?
  • Wie sieht IPv6 technisch aus?

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Fixed-Mobile-Convergence

Ist das Roaming zwischen WLAN und GSM schon reif für die Ablösung von DECT?

Das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen wird in der Regel als Fixed-Mobile-Convergence (FMC) bezeichnet. Dabei wird sowohl die Integration von GSM-Netzen und klassischen Telekommunikationsanlagen als auch die Nutzung von Wireless-LAN zur Übertragung von Sprache unter diesem Begriff zusammengefasst. Einige Hersteller verfügen schon länger über entsprechende FMC-Lösungen, dennoch ist bisher ein wirklicher Durchbruch ausgeblieben. Ohne eine solche Alternative ist aber vor allem die Ablösung von bestehenden DECT-Installationen kaum sinnvoll möglich. Und ohne die Ablösung von DECT ist die konsequente Einführung neuer, gänzlich IP-basierter Kommunikationslösungen nur bedingt möglich. Dabei wäre es für immer mehr Nutzer höchst wünschenswert, wenn sie statt DECT-Telefon, Festnetz-Apparat und Mobilfunk-Handy nur noch ein Gerät hätten, mit dem sie überall erreichbar wären. Für Unternehmen kommt neben der erheblich reduzierten Endgeräte-Vielfalt auch noch der Wegfall von DECT-Infrastrukturen hinzu. Damit verbunden sind natürlich nicht nur erhebliche Einsparpotenziale, sondern auch ein deutlicher Zuwachs an Komfort für die Nutzer.

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ENUM – Mittler zwischen Tradition und Neuzeit

Der Begriff ENUM taucht zuweilen im Zusammenhang mit der SIP-Telefonie auf. Allerdings scheint es sich bei ENUM nicht um eine Technik zu handeln, die man für neuartige Telefonie unbedingt braucht. Moderne Telefonanlagen funktionieren, ohne dass irgendjemand dazu ENUM konfigurieren müsste. Nicht einmal in den vergangenen Jahrgängen des Netzwerk Insider war der Begriff öfter als ein Mal zu finden.

Eigene Versuche der Autoren mit ENUM haben nun das Verständnis für die Wirkungsweise von ENUM vertieft. Das ist uns Anlass, die Leser des Netzwerk Insider über diese Technik zu informieren und ihren möglichen Nutzen für die moderne Telefonie zu bewerten.

Heutzutage werden alltäglich genutzte Dienste, sei es die Telefonie, Fax, E-Mail oder Instant Messaging, teilweise IP-basiert über das Internet als auch über das öffentliche Telefonnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) bereitgestellt. Der Trend geht jedoch eindeutig Richtung IP-basierter Netze. British Telecom (BT) hat mit dem Slogan „21CN – 21st Century Network“ bereits angekündigt, die PSTN-Infrastruktur in Großbritannien bis zum Jahr 2011 durch ein rein IP-basiertes Netz zu ersetzen.

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HI-Speed Wireless IEEE 802.11n – The Next Generation

An Anforderungen sowohl seitens der Anwendungen als auch aus der modernen Architektur von Netzwerken nach Übertragungsgeschwindigkeiten in Wireless LANs jenseits der 100 Mbit/s fehlt es nicht. In Enterprise-Netzen sollen vollwertige Arbeitsplätze über Funk angebunden werden, im industriellen Fertigungsumfeld müssen zeitkritische Steuerungsprotokolle übertragen werden und beim Home Entertainment wollen neue Geschäftsideen wie Triple Play Video und andere Multi-media-Daten möglichst ohne störende Kabel ins Endgerät bringen.

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