Mehr Bandbreite im RZ mit Virtual I/O und optimierten Prozessorarchitekturen

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Schwerpunktthema Februar 2010
Bisher setzen virtuelle Systeme auf I/O-Architekturen auf, die noch aus der nicht-virtuellen Vergangenheit stammen. Nun kommen zum ersten Mal neue Standards auf den Markt, die speziell für virtuelle Umgebungen entwickelt wurden. Sie integrieren eine deutlich verbesserte Konfiguration, mehr Sicherheit zwischen virtuellen Maschinen und deutlich mehr Leistung.

Dieser Artikel informiert über diese hochaktuellen Entwicklungen. Lesen Sie, welche Bandbreiten in Zukunft im Rechenzentrum möglich sind.

1. Einführung und Problemstellung
In meinem ersten Artikel zu dieser Problematik im Insider Online vom 27.10.2009 konnten wir als Fazit folgende Leistungsgrenzen virtueller Systeme im Rechenzentrum feststellen

  • I/O und besonders die Kommunikation mit externen Speichersystemen können einen Hypervisor unter ungünstigen Bedingungen in die Knie zwingen
  • In dieser Situation fällt das gesamte System ins Koma und tut gar nichts mehr, weil die I/O eine sehr hohe Systempriorität hat
  • Eine Verlagerung der diese Situation auslösenden VMs z.B. durch vMotion bringt gar nichts, weil sie im Ziel-Server wieder das Gleiche anstellen
  • Die Grenze liegt ohne Hardware-Auslagerung heute bei ca. 3 Gb/s
  • Der Hypervisor kann sich (heutiger Stand) nicht selbst wirkungsvoll vor dem Eintritt einer solchen Situation schützen

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