Kampf um die Cloud: Kosten kontra Funktionalität

Amazon, Google und Microsoft befinden sich am Anfang eines Preiskampfes um die Cloud. Google hatte diesen Kampf mit einer erheblichen Reduktion der Preise für seinen Cloudspeicher gestartet und Amazon hat nachgezogen. Dabei werden die neuen Amazon-Preise die Preise vieler Produkte nach unten ziehen, da Amazon die Basis für eine ganze Reihe von Produkten ist. Die Logik hinter diesen Preis-Senkungen ist klar: wer jetzt die Kunden gewinnt, kann sie behalten und hat auf Dauer einen Wettbewerbsvorteil. Amazon baut auf dieser Logik seit Jahren sein gesamtes Geschäftsmodell auf.

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Data Center, LAN
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Quality of Service QoS in LAN und WAN: wo, wie und wann

Das Thema QoS ist nach Jahren der Ruhe wieder auf der Tagesordnung. Gleichzeitig ist die Situation komplexer geworden und die Umsetzung von QoS deutlich aufwendiger und mit mehr Verfahren verknüpft als in der Vergangenheit:

  • wie kann das sein, sind die modernen 10 bis 100 Gigabit-Netzwerke nicht ein Garant für immer verfügbare Bandbreite und Qualität?
  • und welche Verfahren kommen wann und wo zum Einsatz?
  • lassen sich QoS-Verfahren weiterhin durch Bandbreite vermeiden?

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LAN
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IT-Infrastrukturen für das Gebäude der Zukunft

23.09.-24.09.19 in Bonn

Web_it-neubau Das Gebäude der Zukunft erfordert IT-Infrastrukturen, die Gewerk-übergreifend sind, die sowohl in der Datenverarbeitung als auch in der Klimatisierung, Zugangssicherung oder allgemeiner gesprochen der Gebäude-Automatisierung eingesetzt werden können. Diese Veranstaltung wendet sich an Planer aller Gewerke und bietet den idealen Blick über den Tellerrand, um zu einer erfolgreichen und wirtschaftlichen Gewerke-übergreifenden Planung zu kommen und einen langfristig flexiblen Betrieb eines neuen Gebäudes zu erreichen.

VMware NSX im Enterprise Data Center?

Diskussion zu NSX: Aus einem US-Blog von Markus Nispel, hier ins Deutsche übersetzt

Das Announcement im Sommer letzten Jahres von VMware über seine Netzwerkvirtualisierungsplattform NSX (die Technologie, die aus der Nicira Akquisition hervorgegangen ist) hat einen regelrechten Hype um Overlay-Technologien ausgelöst. Diese ermöglichen es den Server-Teams, ohne zusätzliche Netzkonfiguration (physischer Switches) neue Services auszurollen. Zu einem gewissen Maße sehe ich dies als eine Strategie, die organisatorischen Herausforderungen der System- und Netzwerkteams im Unternehmen zu bewältigen. Netzwerkteams entwickeln sich heute oftmals nicht in der selben „Geschwindigkeit“ wie System-/Server-Teams und mit NSX haben diese die Möglichkeit, die Problematik technisch zu umgehen. Die Arbeitsabläufe dieser beiden Teams sind oft nicht entsprechend eingespielt, automatisiert oder orchestriert. Aber es gibt auch heute schon Lösungen ohne Overlay-Technologien für genau diesen Zweck – und wenn diese im Einsatz sind, dann wird auch das geforderte Level an Agilität und Effizienz erreicht, welches von einem Unternehmen verlangt wird.

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LAN
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Server streben Kontrolle über ihre Netzwerke an: „intelligente Dienste – dumme Netzwerke“, ist das die Zukunft?


Erinnern Sie sich an ATM und RSVP? Als Tiger abgesprungen, als Maus gelandet. Immer wieder hat es in den letzten 20 Jahren den Versuch gegeben eine anwendungsspezifische Ende-zu-Ende-Kontrolle in Netzwerken zu etablieren. So dass eine Applikation eben sicher sein konnte, dass ihr spezifischer Bedarf erfüllt wird. Alle diese Versuche sind an der Komplexität der Aufgabe und der Umsetzung für den Betreiber gescheitert.

Nun ist es wieder so weit. Aus der Server-Welt kommt der Wunsch, Netzwerke durch Applikationen zu kontrollieren und dabei so zu gestalten, dass der Bedarf der Applikationen erfüllt wird. Die Idee ist, dass Applikationen zusammen mit passenden virtuellen Maschinen und einem „Netzwerk-Container“ ausgeliefert werden, der es ihnen erlaubt, ihr eigenes Netzwerk als zusätzliches Layer auf der Basis eines bestehenden IP-Netzwerkes umzusetzen. Was bedeutet „eigenes“ Netzwerk?

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Archiv, LAN, Virtualisierung
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IPv6 – welche Interface-Adresse wird genutzt?

IPv6 Adressen auf iPhone
Teil 6 von 6 aus der Serie "IPv6 Blog"

Bei IPv4 war die Adressauswahl noch einfach: es gab eine Ziel-Adresse und eine Absende-Adresse. Nur in Ausnahmen gab es mal mehr. Bei IPv6 sind mehrere Adressen pro Interface nicht nur üblich, sondern Pflicht. Somit muss bei jeder Übertragung das Paar von Adressen gefunden werden, wo Sende- und Empfangsadresse am besten zusammen passen. Im Folgenden wird dieses Verfahren vorgestellt.
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IP und IPv6
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Frühjahrsputz für die DMZ

Die Internet-Anbindung einer Institution muss einerseits dafür Sorge tragen, dass Angriffe aus dem Internet abprallen und andererseits, dass die Nutzer aus Intranet und Internet den erforderlichen Zugang erhalten. Traditionell wird hierzu das Firewall-System am Internet-Zugang um spezielle Pufferzonen, sogenannte Demilitarized Zones (DMZs), ergänzt, die speziell dafür Sorge tragen, dass

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Endgeräte, IT-Sicherheit, LAN, Virtualisierung
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TCP/IP-Netze erfolgreich betreiben

08.07.-10.07.19 in Bonn

Web_tcp Dieses Seminar ist unerlässlich zum Verständnis von TCP/IP und damit ein Muss für alle Planer und Betreiber von Netzen. Alle Datennetze basieren weltweit auf der Protokollfamilie TCP/IP. Das Seminar geht detailliert auf den Kern dieser Protokolle, das Internet Protocol (IP) in den Versionen 4 und 6 (IPv4 und IPv6) ein. Weitere Schwerpunkte des Seminars sind die Transportprotokolle, besonders das Transmission Control Protocol (TCP), Basis der meisten Anwendungen, aber auch User Datagram Protocol (UDP), vor allem für Voice und Video genutzt. Die Funktion von Domain Name System (DNS) und Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) als wichtige Netzdienste wird erläutert.

Unified Communications – stellt Anforderungen an das Netz

Teil 3 von 4 aus der Serie "Unified Communications"

Stellt Unified Communications Anforderungen an das Netz? Eine Frage, die sich in jedem UC-Projekt stellt. Die Antworten darauf können sehr unterschiedlich ausfallen. Natürlich stellt UC Anforderungen an das Netz. Zumindest die, dass die Signalisierungen und Inhalte in der vom Nutzer erwarteten Güte und Sicherheit (Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit) über das Netz transportiert werden. Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass der Grad unserer „Vernetztheit“ mit immer mehr Komponenten und vor allem mit immer mehr multimedialen UC-Applikationen dramatisch steigt und die Mobilität der Nutzer, Geräte und Applikationen (Virtualisierung) ständig zunimmt, dann dürfte die Antwort auf die obige Frage nach den Anforderungen an das Netz deutlich an Klarheit gewinnen.

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Endgeräte, UC
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Kritik am Software Defined Data Center: Was ist das Ziel?

Von der RZ-Konsolidierung zum Software Defined Data Center (SDDC): Was ist das Ziel? Sind wir auf einem Irrweg?

Auf den Marketing-Folien sieht das alles gut aus, wir marschieren Schritt für Schritt von den optimierten Servern über den Speicher und die Applikationen zum automatisierten Rechenzentrum der Zukunft. Das Software Defined Data Center legt die Basis für eine völlig neue Architektur von Rechenzentrum: 30 bis 50% weniger Kosten, hohe Flexibilität, schnelle Reaktion und zufriedene Anwender sind eine Mischung, der man sich wohl kaum entziehen kann. Oder doch?

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Data Center, IT-Management, LAN
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Neue Speicherlösungen verändern den Markt

Server- und Speicherkonsolidierung führen zu einem Bedarf nach einer neuen Kategorie von Speicher. War früher der Markt zweigeteilt in den Server-Speicher auf der einen Seite (DAS) und das SAN auf der anderen Seite, so ist diese Struktur nicht weiter aufrecht zu erhalten. Direct Attached Storage wird im Rahmen der Konsolidierung durch zentralen Speicher abgelöst, doch das traditionelles SAN kann die Rolle des neuen zentralen Speichers nicht übernehmen. Es ist zu teuer und zu komplex. Auch ist es traditionell auf große Datenbank-Applikationen ausgelegt. Die neue Welt ist eine wilde Mischung aus E-Mail- und Web-Servern kombiniert mit kleineren Datenbank-Anwendungen und angereichert um „normalen“ Dateispeicher. Gerade die Unvorhersehbarkeit des Lastprofils virtueller Server in Kombination mit der flexiblen Ortswahl und dem Wandern virtueller Maschinen generiert eine neue Klasse von Anforderungen.

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Data Center
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